Stadthalle und Umfeld

Kein Rückzug beim Projekt „Umbau“

An den Plänen zur Stadthallen-Sanierung und zum Neubau eines angrenzenden kommerziellen Zentrums hat sich trotz Pandemie nichts geändert, sagt Bürgermeister Jan Nesselrath.
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An den Plänen zur Stadthallen-Sanierung und zum Neubau eines angrenzenden kommerziellen Zentrums hat sich trotz Pandemie nichts geändert, sagt Bürgermeister Jan Nesselrath.

Kein Rückzug beim Projekt Stadthallenumbau: Wenn das vorgesehene kommerzielle Zentrum mit einem privaten Investor realisiert werden kann, wird nach derzeitigem Stand auch die bereits zugesagte Förderung erfolgen. Ohne diese wäre eine grundlegende Sanierung und Optimierung für die Stadt kaum stemmbar.

Meinerzhagen – Auch wenn die Zeitschiene Corona-bedingt nicht feststeht, gibt es aus Sicht des Bürgermeisters keinen Grund für eine Änderung beim geplanten Vorgehen. „Wie es um die Förderprogramme des Landes in der Zukunft bestellt sein wird, weiß im Moment keiner genau. Ich gehe aber davon aus, dass im Rahmen der Möglichkeiten keine grundlegenden Veränderungen eintreten werden“, so Bürgermeister Jan Nesselrath. Damit verbindet das Stadtoberhaupt die Hoffnung, dass das „Großprojekt Stadthallenumbau“ weiterhin realisierbar ist.

Mehrere Millionen Euro Eigenanteil

Bekanntlich hängt die Bezuschussung der Maßnahme vom in direkter Nachbarschaft der Stadthalle geplanten kommerziellen Bereich mit Läden, Dienstleistern, einer Parkgarage und Gastronomie ab. Ebenso vom Umzug der Bücherei in die ehemalige Spielhalle und dem dann ergänzenden Umbau zu einer Begegnungsstätte mit vielfältigen Möglichkeiten für kulturelle Angebote.

Fließen Fördermittel, müssen aus dem städtischen Etat Mittel in Höhe von mehreren Millionen Euro als Eigenanteil der Stadt übernommen werden.

Zentrales Gerätehaus

Ebenfalls teuer wird ein Projekt, das auch schon seit einiger Zeit in den Köpfen der Fachleute der Feuerwehr, des Bürgermeisters und von so manchem langjährigen Kommunalpolitiker ist: Ähnlich wie in der Nachbarstadt Kierspe im letzten Jahr in Betrieb genommen, geht es dabei um ein zentrales Gerätehaus für den Bereich der „Kernstadt“ von Meinerzhagen.

„Der jetzige Standort am Florianweg ist alles andere als optimal. Zudem wird es im dortigen Gerätehaus immer enger. Hier muss mittelfristig etwas passieren“, so der Bürgermeister. Im Detail verweist er auf die bisherigen, weitgefassten Überlegungen mit der Feuerwehrleitung und kommt dabei auf den Knackpunkt: Bislang fehlt ein geeignetes Grundstück für einen Gerätehausbau.

Mehrere potenzielle Standorte

Mehrere Standorte hat man bisher im Blick gehabt. Darunter Flächen wie etwa den Parkplatz am Schützenplatz oder Bestandsgebäude an der Oststraße, nach deren Abriss dann ein Neubau hätte erfolgen können.

„Bis jetzt haben wir noch nicht das passende Grundstück gefunden“, bedauert der Bürgermeister. Falls das aber in absehbarer Zeit so sein sollte und es dann zum Bau eines neuen Gerätehauses für die Feuerwehr komme, ist eines klar: Es wird dafür ein erheblicher Betrag in die Hand zu nehmen sein. In Kierspe waren das rund fünf Millionen Euro.

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