Fenster-Tausch an Stadthalle pausiert bis 2017

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Während die Fenster im Bereich Stadtbücherei, Versammlungsraum und Kinoeingang bereits 2012 und 2013 ausgetauscht wurden, werden die alten Elemente erst 2017/18 an die Reihe kommen.

Meinerzhagen - Im Juni 2012 hatte die Stadt damit begonnen, die Alu- Fenster der Stadtbücherei und die Türelemente im Eingangsbereich auszutauschen. Die alten „Originale“ aus dem Jahr 1978 waren mittlerweile nicht nur in die Jahre gekommen und bereiteten besonders bei den Beschlägen häufiger Probleme, vielmehr waren auch für notwendige Reparaturen keine Ersatzteile mehr zu bekommen.

Von Jochen Helmecke

Für rund 100 000 Euro bauten die Handwerker neue Fenster der Firma Schüco ein, womit auch gleichzeitig ein Bezug zur Meinerzhagener Firma Otto-Fuchs (Schüco International ist eine Tochtergesellschaft) hergestellt wurde. Im folgenden Jahr ging es dann mit einem Kostenaufwand von rund 65 000 Euro im Bereich des Versammlungsraumes im Untergeschoss und am Kinoeingang weiter. Der nun an der Vorderfront der Stadthalle – auf der rechten Seite, neben dem Eingang der Bücherei – anstehende Einbau der neuen Fenster wird aber noch etwas auf sich warten lassen.

Im Bauprogramm sind die hierfür notwendigen Mittel von insgesamt 150 000 Euro nicht für 2015 vorgesehen. Hier tauchen entsprechende Ansätze erst in 2017 und 2018 auf.

In den vergangenen Jahren führte die Stadt immer wieder Sanierungs-, Umbau- und Reparaturarbeiten aus. Als „größere“ Maßnahmen verbesserte man zuletzt die Lichtverhältnisse. Dazu erhielt der bis dahin fensterlose Gesellschaftsraum einen „Dachreiter“, durch den seitdem Tageslicht eindringen kann. Ebenso wurde die brandschutztechnische Ausstattung den neuesten Anforderungen angepasst.

Im Zusammenhang mit der im kommenden Jahr beginnenden Umgestaltung des Gebäudeumfeldes wäre eine zügigere Umsetzung bei der Verbesserung der Außenansicht der Stadthalle selbst sicherlich positiver gewesen. Letztendlich steht auch noch die Frage der grundsätzlichen Gestaltung der Fassaden nach der notwendigen Sanierung an. Mit der farblichen Auswahl der Fenster und den Verblendungen hatte man im Fachausschuss bereits eine bestimmte „Stoßrichtung“ vorgegeben. Ein endgültiges Gesamtgestaltungskonzept ist aber noch nicht erstellt worden.

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