Figurentheater Manfred Künster „verzaubert“ Zuschauer

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Nicht nur die kleinen, auch die großen Zuschauer ließen sich von der Inszenierung gefangen nehmen.

Meinerzhagen - Die Stadthalle war in völlige Dunkelheit getaucht, als am Dienstagnachmittag auf der Bühne mit einer Mischung aus Figuren, Schaupiel- und Objekttheater die Geschichte „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry erzählt wurde.

Manfred Künster nahm die kleinen und großen Zuschauer mit auf die fantastische Reise des winzigen Protagonisten, die, seitdem das Buch des französischen Autors 1943 in New York erschien, immer wieder viele Menschen begeisterte.

In farbiges Licht getauchte Planeten schwebten über einem Tisch im Zentrum der Bühne. Auf ihnen entfaltete sich die Geschichte eines Piloten, der in einer Wüste notgelandet ist und während der Reparatur seines Flugzeugs auf den kleinen Prinzen trifft, der ihm von den seltsamen Begegnungen auf seiner Reise zu Erde erzählt.

Gebannt begleiteten ihn die Zuschauer von Planet zu Planet. Sie lernen die von ihm heiß geliebte eitle Rose kennen, die er auf einem kleinen Asteroiden zurücklässt und viele andere „große Leute“ mit merkwürdigen, für ihn unverständlichen Verhaltensweisen. Sie sind so mit sich selbst beschäftigt, das sie den Blick für das Wesentliche im Leben längst verloren haben. Auf der Erde trifft der kleine Prinz schließlich auf den Fuchs, der ihm sein Geheimnis verrät: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Manfred Künster singt, erzählt und schlüpft – nach blitzschnellen Kostümwechseln – bei seiner spannenden Inszenierung auch immer wieder selbst in neue Rollen hinein. Musikeinspielungen und das Spiel mit dem Licht machten die Aufführung nicht nur für die kleinen Zuschauer zu einem ganz besonderen Theatererlebnis, zu dem KuK, der Verein für Kommunikation und Kultur eingeladen hatte. - luka

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