Stadt Meinerzhagen führt regelmäßige Kontrollen durch

Park+Ride-Parkplatz am Bahnhof: Was tun gegen ungebetene "Dauergäste"?

+
Nicht nur Pendler nutzen den Park+Ride-Parkplatz am Bahnhof. Die Stadt kontrolliert nach eigenen Angaben regelmäßig und fragt auch nach vorhandenen Bahntickets.

Meinerzhagen - Mit dem Zug von Meinerzhagen nach Köln fahren – eine Möglichkeit, die viele Pendler gerne nutzen. Den Weg von daheim legen sie indes häufig mit dem eigenen Auto zurück.

Der Park+Ride-Parkplatz am Bahnhof ist dafür das Mittel der Wahl: Das Auto kann dort zeitlich unbefristet abgestellt werden. Allerdings nutzen offenbar nicht nur Pendler dieses Parkangebot. 

Immer wieder sind dort auch auffällig viele Autos mit dem Parkschild der benachbarten Firma Otto Fuchs zu sehen. Ob sie alle in die Bahn steigen?

Heinz-Gerd Maikranz, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, erklärt auf MZ-Anfrage, dass die Stadt regelmäßig am Bahnhof abgestellte Fahrzeuge kontrolliere. 

Um im Nachgang gewiss sein zu können, dass es sich tatsächlich um Schwarzparker handelt, werden die Autofahrer darum gebeten, ihr Bahnticket aufzubewahren. 

„Bei festgestellten Verstößen werden dann auch Bußgeldverfahren eingeleitet. Für den Fall, dass ein Betroffener dann eine Fahrkarte vorlegt, wird das Verfahren eingestellt“, sagt Maikranz. Über die Zahl der Verstöße liegen jedoch keine Angaben vor.

Und das Dauerparker-Problem gibt es auch woanders: auf dem Platz zwischen Stadthalle und Hit, wie eine MZ-Leserin beobachtet hat. „Da es dort aber keine generelle Parkzeitbeschränkung gibt, ist das zeitlich unbefristete Abstellen der Fahrzeuge auf diesem Platz durchaus erlaubt“, erklärt Heinz-Gerd Maikranz.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare