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Stadt erwartet Tausende Besucher

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Von: Frank Zacharias

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Wo parken? Dieser Plan soll auswärtige Besucher auf die vielen Stellflächen in der Stadt hinweisen. Grafik: Stadt Meinerzhagen
Wo parken? Dieser Plan soll auswärtige Besucher auf die vielen Stellflächen in der Stadt hinweisen. Grafik: Stadt Meinerzhagen © Privat

Es könnte voll werden am kommenden Wochenende in Meinerzhagen – sehr voll sogar. Mit welchem Besucherandrang zu rechnen ist, zeigt allein die besondere Wachsamkeit der Behörden.

Meinerzhagen – Sicherheitskonzepte wurden überprüft, Parkareale gesucht, Straßensperrungen geplant. Denn am zweiten Advent locken gleich zwei Veranstaltungen in die Stadt. Rund um die Jesus-Christus-Kirche wird der traditionelle Adventsmarkt aufgebaut sein, auf dem Otto-Fuchs-Platz wiederum ein Angebot ganz anderer Art Besucher anlocken: die Coca-Cola-Trucks.

Während die Resonanz auf den Markt rund um die Kirche einigermaßen kalkulierbar ist, ist es die Anziehungskraft der rollenden Limonade-Lastwagen weit weniger. „Die haben aber Strahlkraft weit über die Region hinaus“, sagt Monika Hofmann vom Meinerzhagener Ordnungsamt, das sich in den letzten Wochen intensiv mit dem Gastspiel der Trucks auseinandergesetzt hat.

Coca-Cola zählte bis zu 10.000 Besucher

Denn: Der Veranstalter, Coca-Cola Deutschland, zählte bereits bis zu 10 000 Besucher bei seinen weihnachtlichen Marketingevents. Wenn nicht zuletzt die A45-Brückensperrung die Anreise für so viele Menschen vielleicht zu beschwerlich macht, so rechnet Fachdienstleiter Thomas Dröscher doch mit einer Besucherzahl „im mittleren vierstelligen Bereich“.

Denn Meinerzhagen ist deutschlandweit einer von nur acht Orten, den die Coca-Cola-Trucks in diesem Jahr ansteuern – in Nordrhein-Westfalen gibt es mit Horn-Bad Meinberg sogar nur einen weiteren Standort. „Deshalb wollen wir die Leute auch so früh wie möglich auf mögliche Verkehrsprobleme an dem Tag hinweisen“, sagt Monika Hofmann.

Innenstadt-Bewohner sollten vorsorgen

So sollten etwa Anwohner der Meinerzhagener Innenstadt vorsorgen und ihre Fahrzeuge – so sie die am 4. Dezember noch benötigen – besser außerhalb der geplanten Sperrung parken. Denn am Sonntag darf ab 8 Uhr kein Auto mehr die Hauptstraße befahren. Die Sperrung reicht vom Kreisel an der Stadthalle bis zur Einmündung in den Prumbomweg (Ecke Gassmann). auch die Ein- und Ausfahrt am Krummicker Weg wird nicht möglich sein. Fast schon traditionell wird auch die Kirchstraße aufgrund des Adventsmarktes gesperrt sein.

„Wir wollen die Sicherheit aller Besucher gewährleisten“, erklärt Monika Hofmann. Und dazu gehöre auch der sichere Gang vom Otto-Fuchs-Platz mit den Coca-Cola-Trucks zum Kirchplatz. Doch hier kommt die nächste Herausforderung auf Behörden und Veranstalter zu. „Schon der Adventsmarkt ist ja immer recht voll“, sagt Hofmann, „wenn da jetzt noch Besucher der Trucks hinzukommen, müssen wir das Gelände rund um die Kirche notfalls für weitere Gäste sperren.“

Zusätzliches Imbiss-Angebot an Pollmanns Eck

Um die Massen zu kanalisieren, wolle der Stadtmarketingverein in Höhe Pollmanns Eck zwei Verpflegungshütten aufbauen. „Da kann man die Leute ganz gut abfangen“, sagt Monika Hofmann. Das ist auch deshalb wichtig, weil der Brausehersteller an der Stadthalle zwar Getränke anbietet, nicht aber Speisen. „Wenn dann alle zum Adventsmarkt kämen, um etwas zu essen, würde das den Rahmen sprengen“, sagt die Ordnungsamtsmitarbeiterin, die froh darüber ist, dass der Stadtmarketingverein hier für Entlastung sorgen will.

Und das gilt auch für die Parksituation. Ein eigens erstellter Parkplan (siehe Grafik) soll online auf die verschiedenen Stellflächen im Stadtgebiet hinweisen. „Sowohl die Firma Otto Fuchs als auch der Hit-Markt und der Lidl stellen ihre Flächen freundlicherweise zur Verfügung“, so Hofmann. Und trotz der recht weiten Wege etwa vom Schützenplatz (1500 Meter) oder dem Fuchs-Parkplatz an der Weststraße (1000 Meter) rechnet sie doch mit Nutzern dieser Flächen. „Wer von weither kommt, dem werden auch die Entfernungen sicher nicht zu groß sein.“

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