Arbeiten im Stadion

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Sie verschafften sich einen aktuellen Überblick vor Ort. Fachbereichsleiter Heinz-Gerd Maikranz (Mitte), sein Kollege Eduard Hauf vom Fachdienst Sport (links) und Heinz-Georg Föster vom Gebäudemanagement.

Meinerzhagen - Im Stadion an der Oststraße wird gebaut. Gemeinsam mit seinen Kollegen Eduard Hauf und Heinz-Georg Föster ging Fachbereichsleiter Heinz-Gerd Maikranz in der vergangenen Woche vor Ort noch einmal die Fakten durch.

Dazu trafen sich die drei städtischen Experten auf dem Stadiongelände. Dort haben vor einigen Tagen die Arbeiten an der bestehenden Heizungsanlage des Freibades begonnen. Zukünftig wird sie den gesamten Komplex versorgen.

Die vorhandene Doppel-Kesselanlage im Stadiongebäude wurde bereits abgebaut, die Verbindung der Heizungsleitungen zum „Freibadkessel“ hergestellt und unter anderem ebenso zwei neuen Wärmespeicher mit je 1000 Liter Fassungsvermögen installiert. Als nächstes steht nun der Einbau eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) an. Im Rahmen der Gesamtinvestition in Höhe von rund 110 000 Euro wird es nach seiner Fertigstellung die Grundlasten des Heiz- und Strombedarfs beider Gebäude sicherstellen. Nur die darüber hinaus gehenden Bedarfe sollen durch die bestehende Heizungsanlage und das öffentliche Stromnetz gedeckt werden. Nach Berechnungen der Fachleute soll sich die BHKW-Anlage nach spätestens sechseinhalb Jahren amortisiert haben.

Für die geplanten „offensichtlichen“ Arbeiten im Stadion laufen derzeit die letzten Vorbereitungen. Auf dem Programm steht hierbei die teilweise Erneuerung der Laufbahn. „Ich kann mich genau an die Einweihung der Anlage erinnern. 1991 wurde der Tennenplatz umgebaut. Es entstand das Kunstrasenfeld“, erinnert sich Heinz-Gerd Maikranz. Im Jahr 2007 wurde die erste Quarzsandverfüllung gegen das Granulat ausgetauscht. Das wurde wiederum turnusmäßig im Jahr 2015 erneuert. Seine Ursprünge hat das Stadion in den 1960er Jahren.

Betrachtet man den Anlagenkomplex an der Oststraße insgesamt, so zeigt der die Möglichkeiten für eine intensive und vielseitige Nutzung auf. Natürlich spielt dabei der Fußball eine wichtige Rolle. Und hierbei der Vereinssport in den diversen Ligen. Aber auch die Nutzung durch den Stadtsportverband für das Training und die Abnahme des Sportabzeichens, die Schulen mit den Bundesjugendspielen und mitunter ihrem regulären Sportunterricht, füllen den Belegungsplan. Nicht unüblich ist auch die Nutzung durch Privatpersonen, welche etwas für ihre Fitness tun wollen,

Die Kosten für die Unterhaltung des Grundstücks und die baulichen Anlagen schlagen im städtischen Etat jährlich mit rund 10 000 Euro zu Buche.

„Es ist normal, dass wir im Sinne einer stetigen Erhaltung der Anlage auch größere Summen investieren müssen. Durch die intensive Nutzung und das Alter der Anlage, ergibt sich eben ein gewisser Verschleiß“, erläutert Heinz-Gerd Föster, der als Mitarbeiter des Gebäudemanagements die Arbeiten betreut.

Eben dieser normale Verschleiß hat dazu geführt, dass die Laufbahn um den Kunstrasenplatz herum an einigen Stellen Absenkungen aufweist. Durch das darin bei entsprechender Witterung stehende Wasser, weicht an diesen Stellen die Bahn mehr und mehr auf. Es besteht Handlungsbedarf, um mögliche Gefahren für die Nutzer zu vermeiden.

Geschätzte 100 000 Euro sind im Bauprogramm für eine teilweise Erneuerung der Laufbahn vorgesehen. Gestartet werden sollen die Arbeiten in den Sommerferien. Die dafür mit den Nutzern nötigen Abstimmungsgespräche sind dem Vernehmen nach zum Teil angelaufen oder werden in den kommenden Wochen geführt.

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