Bauarbeiten im Stadion an der Oststraße vor der Brust

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Für die Regionalliga nicht ausreichend: Im Falle des Aufstiegs müsste das Flutlicht optimiert werden.

Meinerzhagen – „Die Chancen, dass wir den Aufstieg schaffen, stehen derzeit nicht schlecht. Das spielerische Potenzial ist vorhanden.“  Vorfreude schwingt in der Stimme von Dirk Rebein, dem 1. Vorsitzenden des RSV Meinerzhagen, wenn er an den Start in die Rückrunde denkt.

Am 9. Februar rollt der Ball wieder. Und während die Aktiven auf dem Platz derzeit in Freundschaftsspielen ihr Können unter Beweis stellen, ist das Vorstandsteam mindestens genauso aktiv. Denn dessen Aufgabe aktuell und in den vergangenen Monaten besteht und bestand darin, die Sportanlage an der Oststraße auch für einen Spielbetrieb in der Regionalliga fit zu machen. 

„Aufgrund des derzeitigen sportlichen Erfolgs des RSV Meinerzhagen beabsichtigen sowohl der RSV Meinerzhagen mit Hilfe von Sponsoren als auch die Stadt in hohem Maße in das Stadion beziehungsweise das Stadiongebäude zu investieren, um eine im Hinblick auf die Spielklasse und der damit einhergehenden erheblich höheren Zuschauerzahlen geeignete und angemessene Sportanlage vorzuhalten“, heißt es dazu im städtischen Bauprogramm, dessen Zahlen hierzu im Etat 2020 festgeschrieben wurden. 

Eigentümer der im Ursprung in den 1960er-Jahren entstandenen Anlage ist die Stadt Meinerzhagen – Hauptnutzer der RSV Meinerzhagen. Logischerweise haben sich diese beiden direkt betroffenen Parteien an einen Tisch gesetzt und die notwendigen Maßnahmen besprochen. „Wir haben mehrfach miteinander sehr eingehend und sachlich beraten, ich bin über den bisherigen Ablauf sehr zufrieden“, so Rebein. Ergebnis unter anderem: Eine neue überdachte Tribüne soll entstehen, und zwar dort, wo jetzt die meisten Stehplätze vorhanden sind. 

Von Seiten der Stadt will man sich unter anderem um die Sanierung der Außentoiletten innerhalb des Stadiongebäudes kümmern. In diesem Zuge hatte man die dortige Unterbringung einer behindertengerechten Toilette geprüft. Weil eine Realisierung „räumlich sowie höhentechnisch nicht möglich war ist nun beabsichtigt, an der durch den RSV Meinerzhagen geplanten und über Sponsoren finanzierten Erweiterung des Vereinsgebäudes, einen kleinen Anbau für die Unterbringung einer barrierefreien behindertengerechten Außentoilette zu errichten. 

Die Wege im Bereich des Vereinsheims und das Gebäude selbst zählen ebenfalls zu den vorgesehenen Projekten. Dabei sollen die Treppen zur Unterführung am Nebeneingang sowie der asphaltierte Fußweg erneuert werden. Ein Fassadenanstrich, die Erneuerung des Balkongeländers am Stadiongebäude und der Austausch des fehlerhaften Granulates auf dem Kunstrasenplatz sind Bestandteil der vorgesehenen Arbeiten, die rund 165 000 Euro Kosten verursachen. Die vom Verein zu tragende Summe dürfte nach derzeitigem Stand mindestens einem mittleren sechsstelligen Betrag entsprechen. Beim geglückten Aufstieg könnte das noch höher ausfallen, da unter anderem dann ein stärkeres Flutlicht nötig wäre. Natürlich befassen sich die Verantwortlichen im Rahmen der Finanzplanung auch mit der Gewährung von Fördergeldern durch das Land.

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