Spüli-Rutschen, kalte Duschen und nasse Feuerwehrstiefel

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Einseifen mit Spüli und dann mit „Karacho“ die Rutschplane hinunter splittern – das war nicht nur ein Riesenspaß für die Teilnehmer des Awo-Zeltlagers. Die Rutschpartie sorgte auch für eine Erfrischung.

Meinerzhagen - Wenn das Wasser bis zum Rand in den Stiefeln steht, dann muss der Feuerwehrmann eben mal barfuß gehen. Beim Awo-Zeltlager in Schürfelde blieb am Samstag beim Besuch des Löschzugs drei der Feuerwehr niemand trocken – Kinder, Betreuer und die Blauröcke selbst genossen die Wasserspiele sichtlich.

Die willkommene Erfrischung tat allen gut, und wer nach der kühlen Dusche noch nicht genug hatte, der seifte sich mit Spüli ein und schlitterte mit Anlauf die Rutschplane herunter.

Ansonsten ging bei den Ferienspielen am Wochenende „alles ganz piano“, wie Betreuer Dirk Kattwinkel erzählte. „Die Kinder sind auch ohne großes Programm total glücklich.“ Dennoch hatten die 15 Betreuer, von denen einige als Kind bereits selbst Ferienspielteilnehmer waren, natürlich für Abwechslung gesorgt. Handwerkliches Geschick stellten die 40 Kinder beim Bau der Nistkästen (das Holz spendete Sägewerk Jünger) unter Beweis. Beim Armbrust-Schützenfest sicherten sich Alessia Valeriano bei den Mädchen und Nils Busch bei den Jungen die Königswürde. Mit Mütze und Krone ausgestattet, warfen sie nach ihrer Krönung Süßigkeiten unters Volk.

Die Zeltlager-Olympiade gab es diesmal nur in abgespeckter Form, Disco und Clubtanz fanden in den Abendstunden statt: „Und danach war es in den Zelten auch schnell ruhig. Die Kinder waren alle müde.“ Dabei hatten die Betreuer, die stets Insektenabwehrspray und Sonnencreme parat hatten, wegen der Hitze extra ein Zelt mehr aufgebaut als nötig, damit die Kinder etwas mehr Platz hatten. „Aber das steht jetzt leer“, erzählte Kattwinkel. Die nötige Erfrischung gab es dann auch innerlich. Bis Samstag Mittag waren 300 Liter Getränke verzehrt worden.

Am Sonntag stand dann bei etwas angenehmeren Temperaturen Zeltabbau und Platzsäuberung auf dem Programm, bevor es nach drei abwechslungsreichen Tagen für alle wieder nach Hause ging.

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