Sprudelnde Wasserfontänen statt Brunnenbecken

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Die unteren Becken an der Stadthalle bleiben erhalten. Wobei sie hauptsächlich als Wasserspeicher für die Fontänen dienen sollen. Weiter genutzt werden soll ebenfalls die vorhandene Pumpentechnik.

Meinerzhagen - Da waren es in diesem Jahr nur noch drei Brunnenanlagen, um die sich Matthias Turck und sein Kollege Simon Trambacz kümmern mussten. Die beiden Mitarbeiter des Baubetriebshofes hatten in der vergangenen Woche die Aufgabe übernommen, die Brunnenanlagen im Stadtgebiet nach ihrem „Winterschlaf“ wieder in Betrieb zu nehmen.

Insgesamt vier städtische Brunnenanlagen existieren noch in der Volmestadt. Bis 2015 zählte noch eine weitere in der Grünanlage am Löher Weg dazu. Da diese in ihrer Substanz total marode war und die Wiederherstellung einen erheblichen finanziellen Aufwand erfordert hätte, hatten die Kommunalpolitiker den Vorschlag der Verwaltung angenommen und deren Abbruch bewilligt. Anstelle der Brunnenanlage entstand eine „pflegeleichte“ Grünfläche (MZ berichtete).

Verblieben sind seitdem der Brunnen am Potsdamer Platz in Valbert, der an der Krim, an der Alten Post und vor der Stadthalle. Bis auf letzteren Brunnen fließen die anderen Anlagen auch wieder, traditionell vor Ostern.

Die Anlage vor der Stadthalle wird indes vorerst „trocken“ bleiben. Nicht Probleme mit der Pumpentechnik oder der Bausubstanz sind hierfür der Grund. Vielmehr wird sich im Rahmen der Gestaltung des neuen Stadtplatzes „Volmepark“ auch an dieser Stelle etwas tun.

Im Herbst des vergangenen Jahres hatte letztendlich, nach den entsprechenden Vorberatungen im Fachausschuss, der Rat das Konzept hierfür abgesegnet. Ziel dabei: Nach Fertigstellung der neuen Verkehrsführung im Stadthallenumfeld sollen die Arbeiten starten. Und dieser Zeitpunkt ist nun in wenigen Tagen erreicht.

Neben den anderen Arbeiten in diesem Bereich soll das vorhandene obere Brunnenbecken neben dem Stadthalleneingang komplett abgebrochen werden. Die beiden weiteren Brunnenbecken im Verlauf der Treppenanlage bleiben bestehen und sollen zusammen mit der vorhandenen Pumpentechnik mit in die neue Brunnenanlage eingebunden werden. Hierbei wird ihnen nach derzeitigen Überlegungen hauptsächlich die Aufgabe eines Wasserreservoirs zukommen, aus dem die Fontänen der drei neuen Becken kontinuierlich gespeist werden können.

Der Standort der geplanten neuen drei flachen Wasserbecken mit einer Wasserfontänenanlage ist bereits jetzt vor der Stadthalle erkennbar. Gelbe Markierungen weisen auf ihn hin. Hier sollen später die neuen Becken platziert sein und mit ihrem Wasserspiegel auf einer Ebene mit den sie umgebenden, angrenzenden Pflasterflächen liegen. Ausgestattet mit einer geringen Wassertiefe von circa zehn Zentimetern werden sie aus einem geschlossenen Wasserkreislauf gespeist. Umgeben wird das Ganze von auch unterschiedlichsten Sitzgelegenheiten. Und natürlich ist im Bereich der neuen Brunnenanlage eine Begrünung vorgesehen. Diese ist auch Bestandteil des gesamten Pflanzkonzeptes für den Volmepark an der Stadthalle.

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