Auf dem Sportplatz wird es langsam eng

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Allein neun Jugendmannschaften teilen sich den Sportplatz des RSV Listertal. ▪

HUNSWIMKEL ▪ „Es wird langsam eng“, meint Martin Kunz, der erste Vorsitzende des RSV Listertal mit einem Blick über den Hunswinkeler Sportplatz.

„Wir machen uns ernsthafte Gedanken, wie wir die Spielflächen erweitern können“, ergänzt sein Stellvertreter Ingo Hartmann, und fasst zusammen, was den Verein zurzeit am meisten beschäftigt: „Auch wenn wir, wie schon beim jetzigen Spielfeld, alle Arbeiten in Eigenleistung erledigen, sind wir dennoch bei den Kosten auf finanzielle Unterstützung angewiesen.“

Neun Jugendmannschaften mit rund 180 Spielern, zwei Senioren- und eine Altherrenmannschaft trainieren und spielen regelmäßig auf dem Sportplatz. In zwei bis drei Jahren wird aufgrund der guten Kinder- und Jugendförderung wohl auch die Lücke A- und B-Jugend geschlossen sein, so dass dann noch weitere zwei Mannschaften betreut werden, die auf das Spielfeld angewiesen sind. Dabei wird schon heute großes Dispositionsgeschick benötigt, um drohende Trainingsausfälle zu vermeiden, wobei nicht selten auf andere Sportanlagen ausgewichen werden muss, was aber auch nicht immer möglich ist.

Bei zahlreichen Heimspielen am Samstag dauert der Spielbetrieb in der Regel von 9 bis 17 Uhr, wobei auf der Fläche auch zwei Spiele gleichzeitig stattfinden.

Bei der Anlage des jetzigen Spielfeldes war bereits vorausschauend auf dem Gelände hinter dem Sportplatz der Untergrund für eine mögliche Spielfelderweiterung vorbereitet und eine Drainage gelegt worden. Nach Entfernung des Wildwuchses, der sich dort mittlerweile ausgebreitet hat, müsste nur noch das neue Spielfeld eingefasst und mit Kunstrasen belegt werden. Die Kosten dafür bewegen sich nach Schätzung des Vereins zwischen 60 000 und 80 000 Euro. Eine Summe, die der Verein allein nicht aufbringen kann. Denn während andere Vereine ihre Mitgliedsbeiträge allein für sportliche Ziele einsetzen können, benötigt der RSV Listertal dieses Geld auch für die Unterhaltung des vereinseigenen Platzes.

„Wir müssen wirtschaftlich planen“, sagt Ingo Hartmann, „denn auch das zurzeit genutzte Spielfeld, auf dem 2005 die erste Saison gespielt wurde, hat seine Halbwertzeit bereits überschritten und wird voraussichtlich nach weiteren sieben Jahren erneuert werden müssen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn wir bei der dringend notwendigen Spielfelderweiterung mit Spenden aus der Bevölkerung unterstützt würden.“

Von einem erweiterten Spielfeld verspricht sich der Verein auch die Umsetzung eines breiteren Sport- und Ausbildungsspektrums, bei dem sich auch andere Trainingsformen umsetzen ließen. „Mehr Möglichkeiten schaffen die Basis für Qualität im Sportbetrieb und vor allem bei der Kinder- und Jugendausbildung,“ fasst Martin Kunz die Intention des Vereins zusammen, der vor fünf Jahren sportlich in den Kreis Olpe wechselte, wo er Meinerzhagen nach eigener Auffassung sportlich wie auch gesellschaftlich sehr gut vertritt. Und Ingo Hartmann räumt eine oft gehörte Fehleinschätzung aus: „Wir sind nicht nach Olpe gewechselt, um Meinerzhagen den Rücken zu kehren, sondern weil es sich aufgrund der räumlichen Lage an der Kreisgrenze einfach anbot, und wir haben mit unserem kleinen „Regionale 2013-Projekt“ durchweg gute Erfahrungen gesammelt.“

Wer den heimischen Verein bei der geplanten Spielfelderweiterung und damit beim Erhalt und einer Verbesserung des sportlichen Angebots finanziell unterstützen möchte, kann eine Spende auf das Konto 6000437002 bei der Volksbank Valbert (BLZ 45860033) einzahlen. Weitere Auskünfte dazu erteilt allen Interessierten Ingo Hartman unter der Telefonnummer (0 23 58) 25 74 79. ▪ luka

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