Spielzeit als Aktion von Bücherei und Kreis

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Für die vierjährige Angelina und die dreijährige Viktoria ist das Spiel mit den großen Figuren besonders reizvoll, das Christiane Huthmann mit ihnen spielt. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Gesellschaftsspiele sind ein wichtiges Kulturgut. Jedes Jahr erscheinen viele neue Spiele auf dem Markt, die um die Gunst der Käufer buhlen. Dabei ist die Palette der Gesellschaftsspiele sehr groß. Sie umfasst Würfelspiele, Denk- und Geschicklichkeitsspiele als Brett- oder Kartenspiele.

Im Mittelpunkt steht dabei aber immer der soziale Aspekt. Und der ist auch Karina Baranski, Jugendpflegerin des Märkischen Kreises, sehr wichtig. Denn das gemeinsame Spielen habe etwas mit Tun und Fühlen zu tun, sagte die Jugendpflegerin, die gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Christiane Huthmann am Montagnachmittag in der der Stadtbücherei zu Gast war. Für die Aktion „Spielzeit – alle spielen mit“ hatten sie an die 40 verschiedene Spiele mitgebracht.

Dabei waren neben den neuen Ausgaben auch viele ältere, beliebte Spiele. „Mit den Händen greifen, die unterschiedlichen Materialien wie Holz oder Karton zu fühlen oder zu würfeln, das ist das Besondere dabei“, erklärte Karina Baranski. Und bei dem Spiel „Fluss der Drachen“ ist sogar Wasser im Einsatz. Das konnten die zahlreich erschienenen Kinder und auch die Erwachsenen an diesem Nachmittag nach Herzenslust ausprobieren.

Die beiden Mitarbeiterinnen der Jugendarbeit des Märkischen Kreises standen ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite und führten die Kinder wie auch die Erwachsenen in die Welt der neuen Spiele ein. Aber auch die älteren Spiele, die sich großer Beliebtheit erfreuen, wie beispielsweise „Das Labyrinth“ wurden gerne gespielt. Besonders aber die Neuerscheinungen wurden ausgiebig unter die Lupe genommen. Das Spiel des Jahres für Kinder ab sechs Jahren „Qwirkle“ und das Kinderspiel des Jahres (ab vier Jahren) „Da ist der Wurm drin“, ließen sich die Kinder von den Mitarbeiterinnen erklären.

Auch Mütter und Großmütter hatten ihre Freude am gemeinsamen Spiel mit den Kindern. Büchereileiterin Karin Leßmeier freute sich über den Besuch. Denn bei dieser Aktion schaut auch sie sich die einzelnen Spiele genau an und kann eine Auswahl für die Bücherei treffen. Denn auch in der Stadtbibliothek können Spiele ausgeliehen werden.

Für Karin Leßmeier ist diese Spielzeit auch deshalb wichtig, weil sie in den Geschäften die Spiele ja nicht öffnen darf und so nicht feststellen kann, ob sie für ihre Zwecke geeignet sind. Immer im Frühjahr und in der Winterzeit sind die beiden Mitarbeiterinnen der Jugendarbeit des Märkischen Kreises in der Region unterwegs und besuchen mit der großen Vielzahl von Spielen Kindergärten, Jugendzentren und Büchereien. Auf Wunsch können sie auch angefordert werden. ▪ bel

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