Burg Wächter unterstützt die Mosaikschule

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Harald Elbertshagen bei der Spendenübergabe. Über die Zuwendungen freuten sich Harald Turck, Mathias Malter und Uwe Nadolski (von links).

Meinerzhagen - Persönlicher Kontakt ist unbezahlbar – gerade dann, wenn es für Jugendliche darum geht, einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz zu finden.

Weil sowohl die Mosaikschule in Meinerzhagen als auch die Firmenleitung von Burg Wächter das wissen, wird der Austausch zwischen den beiden Kooperationspartnern sorgsam gepflegt.

Bester Beweis für die enge Zusammenarbeit: Am Mittwoch war Burg-Wächter-Betriebsleiter Harald Elbertshagen in die Einrichtung Auf der Wahr gekommen. Gleich drei Anlässe hatten ihn in die heimische Förderschule geführt. Elbertshagen übergab einen Satz Trikots, der künftig für alle Schulsport-Mannschaften bestimmt ist. Und auch der Bereich Arbeitslehre wurde bedacht. Hier ermöglicht es eine weitere Spende aus dem Unternehmen in Wormgermühle, neue Werkzeuge anzuschaffen.

„Mach und tu“, kurz Mut, – so lautet der Leitsatz der Schülerfirmen, die an der Mosaikschule existieren. Und auch hier kommt wieder Burg Wächter „ins Spiel“: Das Unternehmen aus Wormgermühle liefert Ausschussware – in diesem Fall Schlösser – an die Mosaikschule. Mitarbeiter der Übungsfirma trennen die Metallkörper nach ihren Messing- und Stahl-Bestandteilen. Die werden verkauft, der Erlös fließt zurück in die Mosaikschule.

„Wir treten damit nicht in Konkurrenz zu normalen Firmen. Es geht uns ausschließlich darum, handwerkliches Geschick bei den Schülern zu fördern. Wir simulieren hier vor Ort reale Arbeitsprozesse – und das ohne Druck“, erläuterten der stellvertretende Schulleiter Mathias Malter und die Lehrer Uwe Nadolski und Harald Turck.

Harald Elbertshagen berichtete am Mittwoch von den Erfolgen der Kooperation, die es seit etwa sieben Jahren gibt: „Wenn wir eine Rückmeldung aus der Schülerfirma und eine Empfehlung von dort bekommen, ermöglichen wir Betriebspraktika. Und bereits vor sieben Jahren konnte ein Schüler von dort bei uns im Betrieb den ersten Arbeitsvertrag unterschreiben. Schüler, die von dort zu uns kamen, haben noch nie abgebrochen.“ Der Burg-Wächter-Betriebsleiter kommt auch regelmäßig in die heimische Förderschule, um dort über den Alltag in seiner Firma zu berichten. Und Betriebsbesichtigungen in Wormgermühle durch Schülergruppen gibt es ebenfalls häufig. Elbertshagen: „Persönlicher Kontakt ist halt wichtig.“

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