SPD stellt Programm und Kandidaten für Kommunalwahl 2020 vor

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Versammlung unter Corona-Bedingungen: Fast alle Kandidatinnen und Kandidaten nahmen in der Stadthalle an der SPD-Versammlung zur Vorbereitung der Kommunalwahl teil.

Meinerzhagen – „Die Stadt im Blick“: Unter diesem Motto steht das von den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins im Rahmen einer Klausurtagung entwickelte Programm zur Kommunalwahl im September.

Ortsvereinsvorsitzende und SPD-Bürgermeisterkandidatin Petra Freudenreich stellte die Inhalte im Rahmen der Wahlversammlung im Foyer der Stadthalle kurz vor. Im Mittelpunkt der Tagung aber stand die Wahl der Direktkandidatinnen und -kandidaten für die 17 Meinerzhagener Wahlbezirke. Hinzu kam die Aufstellung der Reserveliste. 

Zusammen mit dem stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Udo Faust konnte Freudenreich eine erfreulich große Zahl an Parteimitgliedern zu dem unter Corona-Bedingungen stattfindenden Treffen begrüßen. „Die tolle Beteiligung ist ein Zeichen für die große Geschlossenheit in unserem Ortsverein“, betonte Petra Freudenreich. Anschließend stimmte sie die Genossen auf einen wohl außergewöhnlichen Kommunalwahlkampf ein. Es gelte, alle Informationskanäle zu nutzen, um trotz Corona möglichst viele Bürger zu erreichen. Schließlich gehe es angesichts der aktuellen Entwicklung nicht nur um ein Wahlprogramm, sondern um die Zukunft der Stadt. Es gelte, gemeinsam mit den Bürgern sozial, ökologisch und zukunftsweisend zu denken. 

In genau diese Richtung, so Freudenreich, ziele das aktuelle SPD-Wahlprogramm. Die Meinerzhagener Sozialdemokraten sprechen sich darin für ein soziales und kulturelles Mit- und Füreinander aus. Gefordert werden chancengleiche und gleichberechtigte Bildungs- und Betreuungsangebote in der Kindertagespflege, in den Kitas, den Schulen und bei der Ausbildung. Eine Verbesserung muss es laut SPD bei der ärztlichen Versorgung geben. Dieses Thema korrespondiert mit der Forderung nach einer umfassenden Stärkung der Infrastruktur bei Radwegen und öffentlichem Personennahverkehr. Nur so könnten die vor Ort fehlenden Fachärzte in den Nachbarstädten von allen Bürgern erreicht werden. 

Zu einer gesunden Infrastruktur gehört für die SPD das gute Wohnen, das zusammen mit der Baugesellschaft auch gerade im sozialen Wohnungsbau forciert werden müsse. Der Erhalt des Wochenmarktes, die Belebung von Innenstadt und Otto-Fuchs-Platz sowie die Tourismusförderung seien ebenfalls zu unterstützen. Die Sicherung des Katastrophenschutzes, vor allem durch die örtliche Feuerwehr, das DRK und den Rettungsdienst, liegt der SPD ebenfalls am Herzen. 

Der Wunsch nach Toleranz und Wertschätzung aller Kulturen und Religionen und nicht zuletzt nach einer intensiven interkommunalen Zusammenarbeit im Rahmen der nächsten Regionale und dem Bündnis „Oben an der Volme“ rundet das Wahlprogramm ab. Das SPD-Konzept könne jederzeit um weitere Themen ergänzt werden. So beispielsweise um den Punkt Digitalisierung, über den spontan diskutiert wurde.

Die Wahlbezirke und Kandidaten:

Wahlbezirk 1 (Stadtwerke): Lars Hohlweg; WB 2 (Jugendzentrum): Rolf Puschkarsky; WB 3 (St. Marien): Uli Müller; WB 4 (Ev. Gemeindezentrum): Susanne Berndt; WB 5 (Schulzentrum Rothenstein I): Rainer Schmidt; WB 6 (Schulzentrum Rothenstein II): Petra Freudenreich; WB 7 (Awo-Kindergarten): Otmar Burja; WB 8 (CA Vending Krugmann): Osman Batgün; WB 9 (Altes Rathaus): Luigi Foresi; WB 10 (Kindergarten Hochstraße): Torsten Schmale; WB 11 (Mosaikschule): Udo Faust; WB 12 (TuS-Turnhalle): Dirk Stermann; WB 13 (ehem. Schule Lengelscheid/Gerätehaus Willertshagen): Margit Ostermann; WB 14 (Ebbeschule): Ralf Conrady; WB 15 (Ebbehalle): Petra Gossen; WB 16 (Mehrzweckhalle Rinkscheid/Firma Fernholz): Udo Maahs; WB 17 (Listerhalle): Peter Widmann.

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