Gefahrenquelle Geldautomat

Gefahrenabwehr durch Abbau

Es fehlt nur noch etwas Farbe, dann erinnert nichts mehr an den Geldautomaten.
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Es fehlt nur noch etwas Farbe, dann erinnert nichts mehr an den Geldautomaten.

Die Entscheidung fiel bereits im Juli dieses Jahres. Die Sparkasse Kierpe-Meinerzhagen folgt einem Rat des LKA NRW und baut sogenannte Außenwand-Geldautomaten ab. Diese sind meistens in unmittelbarer Nähe von Wohnbereichen anzutreffen und rund um die Uhr nutzbar.

Meinerzhagen – Dadurch besteht für die Anwohner bei einer Sprengung, wie sie in letzter Zeit immer häufiger vorkommt, eine erhebliche Gefahr. Der Ratschlag der Fachleute dementsprechend: Die Trennung dieser Bereiche – Gefahrenabwehr durch Automatenabbau.

Untersuchung der Standorte

„Wir haben unsere Standorte untersuchen lassen. Daher die Veränderung am Birkenweg“, so Roman Kappius, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen zur MZ. Mit Veränderung meint er insgesamt zunächst den Abbau des bisher vorhandenen Automaten. Der ist zwischenzeitlich erledigt. Dort, wo sonst die Geldscheine aus dem Schlitz kamen, muss jetzt nur noch etwas Wandfarbe aufgebracht werden, damit nichts mehr an den Standort erinnert.

Ersatz für den Geldautomaten

In der nächsten Zeit wird es als Abschluss der Bemühungen um die Sicherheit bei Erhalt des Angebotes einen vollwertigen Ersatz für den bisherigen, automatisierten „Geldlieferanten“ geben.

„Wir können für das Aufstellen einen Teil auf dem Parkplatz am Hohbüschener Weg nutzen. Auf dem wird eine containerartige Box aufgestellt. In der wird dann der bisherige Service wieder angeboten“, erläutert Kappius. Den entsprechenden Bauantrag hat der zuständige Ausschuss bereits gebilligt. Die Genehmigung durch den Märkischen Kreis dürfte also nur noch Formsache sein. Danach müssen noch die erforderlichen Versorgungsleitungen verlegt und der Standplatz vorbereitet werden.

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