„Somewhere over the rainbow“ begeistert

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In Athen, der zweiten Station auf Marias und Irinis Weltreise, waren die beiden vor der historischer Kulisse der Akropolis zum Sirtaki eingeladen.

Meinerzhagen - Auf eine Reise um die Welt - “somewhere over the rainbow“ - nahm die Stufe Q2 des Evangelischen Gymnasiums am Freitagabend auch das Publikum mit, das sich in der Aula versammelt hatte. Das Tanzprojekt war von den Schülerinnen und Schülern selbst entwickelt worden. Die Lehrkräfte Michael Otto, Ulrike Verhoeven und Ute Faulenbach hatten sie lediglich bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt.

Fotos, die auf den Bühnenhintergrund projiziert wurden, zeigten die einzelnen Stationen einer Weltreise, die die „Bürokräfte“ Maria (Tissen) und Irini (Moschaki) gewonnen haben. Mit Musik, Gesang, Tanz, Akrobatik und vielen witzigen Details wurde das Geschehen vor Ort in Szene gesetzt.

Zum vom Chor a capella gesungenen Song von Reinhard Mey schweben die beiden Gewinnerinnen zunächst „über den Wolken“ von Köln nach Moskau. Dort werden sie von Marias Familie mit Wodka empfangen, der mit einem kompromisslosen „Nastrovje!“ entschlossen gekippt wird, um dann ausgelassen zu „Kalinka“ zu tanzen.

Weiter geht’s nach Athen, wo die Reisenden bei einer Sightseeging-Tour vor der Akropolis für die obligatorischen Urlaubsfotos posieren und von Straßenmusikern zum Sirtaki eingeladen werden. Per Schiff geht’s weiter nach Kairo und zu einer Besichtigung der Pyramiden. Sogar ein Kamel zieht vorbei – ein gelungener Gag, für den das Technikteam einen besonderen Beifall verdient hatte. Zum Unterhaltungsprogramm auf dem Schiff gehört selbstverständlich auch Bauchtanz und zum Gesang des Chores genießen die beiden Freundinnen den Sonnenuntergang. „Wir erreichen gleich Mumbai,“ verkündet eine Stimme aus dem Off und nennt damit die letzte Zwischenstation vor der Pause. Dort wird ein Sari gekauft, Irini geht kurzfristig in der Menge verloren und taucht schließlich zum Tanz a lá Bollywood wieder auf.

In der Pause waren die Zuschauer zu einer Stärkung mit Fingerfood und Getränken in die Mensa eingeladen. Mit dem Verkaufserlös sowie Spenden, die anstelle eines Eintrittsgeldes gern entgegen genommen wurden, soll die Abiturfeier finanziert werden.

Nach einem Varietébesuch in Kapstadt und einem Abstecher in den Dschungel wurde die Reise in die westlichen Hemisphäre mit Zumba für alle fortgesetzt. „Sweet home Alabama“ signalisierte die Ankunft in New Orleans. Line-Dance im Cowboydress zu „Cotton eye Joe“ war in einer Bar angesagt, bevor als letzter Zwischenstopp New York angesteuert wurde. Der „Big Apple“ präsentierte sich mit Hiphop, Cops und Polizeisirenen. Zum großen Finale versammelten sich noch einmal alle Akteure – Musiker, Sänger, Tänzer und Akrobaten – auf der Bühne und bei der Zugabe, dem Fliegerlied, konnte auch das Publikum mit einstimmen.

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