Sieben Küken als Attraktion der Schulprojektwoche

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Die sieben Küken haben alle bereits begeisterte Abnehmer gefunden. Auch Schulleiterin Gabriele Busch wird zwei Küken mit nach Hause nehmen. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Sieben kleine Küken waren die große Attraktion während der Projektwoche in der Grundschule Rothenstein.

Bei den Kindern, die sich dem Thema „Rund ums Ei“ während der Woche verschrieben haben, war die Freude groß, denn sie konnten von den Küken gar nicht genug bekommen, denn es war für alle es ein ganz besonderes Erlebnis, mit anzusehen, wie das Ei ausgebrütet wird und ein kleines Küken schlüpft. In einem Brutkasten, der im Klassenzimmer aufgestellt wurde, konnten die Kinder zuschauen, wie allmählich Küken um Küken aus den Eiern schlüpfte. Danach wurden sie in einen Käfig gesetzt und von den Kindern weiter versorgt. Jedes Kind hatte zudem die Lesetexte und Arbeitsblätter zum Thema „Rund um das Ei“ in einem kleinen selbst gebastelten Buch für sich zusammengestellt. Die kleinen Küken sind auch unter den Kindern heiß begehrt und auch alle schon vergeben, sagte Gabriele Busch. Sie selber hat sich bereits einen kleinen Hühnerstall beschafft und nimmt zwei kleine Hühnchen mit nach Hause. Die übrig gebliebenen Eier bekommen die Züchter wieder zurück. „Nachdem es im vergangenen Jahr nur ein Thema gab, sollte es in diesem Jahr bei unserer Projektwoche kreativer zugehen“, sagte Schulleiterin Gabriele Busch.

Aus dem großen Angebot an Themen konnten die Kinder frei wählen und so ihre Kreativität bei den unterschiedlichsten Projekten voll ausleben. Die Gruppen waren altersmäßig bunt gemischt. So kamen die Kleinen mit den Großen zusammen und jeder konnten von dem anderen lernen und sich gegenseitig helfen. Es wurden gemeinsam Trommeln basteln und damit musiziert. Eine andere Gruppe fertigte einen Leporello, ein eigenes Märchenbuch wurde am PC erstellt. Andere töpferten oder bemalten und bepflanzten Blumentöpfe oder arbeiteten mit Fischer-Technik. Eine weitere Gruppe war dem Honig auf der Spur. Sie bekamen sogar Besuch von Imker Ewald Freudenhauer. Andere Kinder beschäftigten sich mit der Natur und ganz besonders mit den Pflanzen rund um die Schule. Aber auch die sportliche Betätigung wurde groß geschrieben. In zwei Gruppen hieß es für die Mädchen und Jungen „ran an die Geräte“. Gymnastik und Tanz stand ebenso auf dem Programm. Die Kinder, die sich für das Einradfahren entschieden, konnte im Wechsel immer auch mit der Laubsäge arbeiten. Am Ende bekamen die Kinder sogar einen Einrad-Führerschein. In allen Gruppen hatten die Lehrkräfte dabei während der Projekttage tatkräftigte Unterstützung von einigen Müttern und Vätern.

Die kleinen Bücher und auch alle anderen gefertigten Arbeiten bleiben noch einige Tage in der Schule und werden dort ausgestellt. Danach können die Kinder sie dann mit nach Hause nehmen. Die hübschen kleinen Gegenstände, die die Töpfergruppe gefertigt hat, werden von Tanja Hoppe gebrannt und glasiert. Am Freitag hatten dann die Kinder der Gymnastikgruppe ihren großen Auftritt. Sie hatten einen schwungvollen Bändertanz einstudiert und führten sie allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrern und beteiligten Müttern mit großem Eifer vor. Dafür erhielten die kleinen Tänzerinnen begeisterten Applaus. ▪ bel

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