„Park & Bike“- bildet den letzten Mosaikstein

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Als Paket zur Umgestaltung des Bahnhofsviertels, sind sie entstanden. Der P & R Parkplatz mit seinen Umlagen, die neue Brücke und auch der ZOB. Die Bahnsteiganlage wurde im Rahmen der Reaktivierung der Bahnstrecke erneuert.

Meinerzhagen - Dass Bild ist mittlerweile längst zur Gewohnheit geworden, von Weitem gut sichtbar und besonders durch die Fußgängerbrücke über der Gleisanlage geprägt.

Dabei ist es mal gerade gut fünf Jahre her, dass zunächst der neue zentrale Busbahnhof (ZOB) und dann danach die neue Bahnsteiganlage für die Regionalbahnstrecke entstand. Hierzu zählte natürlich die neue Fußgängerbrücke von der Weststraße zum Kapellenweg, die gleichzeitig den Zugang zu den Zügen ermöglicht und dieses durch ihre Aufzuganlagen sogar barrierefrei. Ausreichend vorhandene Park & Ride Plätze erleichtern den Fahrgästen zusätzlich den Umstieg auf die Bahn.

Und auch wenn gerade das Brückenbauwerk zwischenzeitlich zu einer unendlichen Geschichte zu werden drohte, insgesamt betrachtet ist dort etwas Positives im Rahmen der Regionale 2013 entstanden.

Zum Gesamtpaket zählt aber nicht nur das, was bisher schon zu sehen ist. Vielmehr fehlt im Moment noch eine Station auf dem geplanten Fahrradparkplatz neben dem Meinerzhagener Bahnhof. Entstehen soll dieser auf einer Grundstücksfläche der Firma Fuchs. Diese wird jetzt noch als Pkw-Parkplatz genutzt und befindet sich direkt unter der Brücke. Versuche, gleichzeitig neben den gesicherten Abstellflächen für die Räder auch noch weitere Serviceleistungen anzubieten, werden derzeit nicht verfolgt. Der Grund: Einen entsprechenden Betreiber zu finden, war noch nicht von Erfolg gekrönt.

Ganz anders ist die Lage beim Thema Mittelbereitstellung. „Wir haben die Mitteilung über die Einplanung der Mittelbereitstellung in Höhe von 120 000 Euro aus dem Budget des für den öffentlichen Personennahverkehr zuständigen Zweckverbands NWL“, so Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung. Dementsprechend wird nun ein Förderantrag gestellt, dessen Bewilligung nach bisherigen Erkenntnissen sicher sein dürfte.

Kommt es zur Bewilligung, soll eine Anlage für rund 52 Fahrräder auf einer Fläche von circa 6 mal 7,5 Meter geschaffen werden. Im Gespräch sind derzeit auch verschiedene Buchungssysteme für die Platzbereitstellung. Ebenso über die mögliche Errichtung einer Ladestation mit entsprechenden Kooperationspartner. Über Details wird der Fachausschuss vermutlich bereits im November beraten.

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