Schülergenossenschaft am Gymnasium gegründet

Aufsichtsrat und Vorstand der Schülergenossenschaft Sharens eSG: Von links Marc Kostewitz, Sabine Hegmann, Sina Schuster, Patrizia Wette und Laura-Chantal Seitz. - Fotos: Müller

Meinerzhagen - Der Schritt in die Selbständigkeit ist getan. Am Dienstagabend wurde die Satzung der nachhaltigen Schülergenossenschaft Sharens eSG (eingetragene Schülergenossenschaft) in der Aula des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen von zahlreichen Gründungsmitgliedern beschlossen.

Bei der anschließenden Generalversammlung wurde ein Aufsichtsrat gewählt, der wiederum seinen Vorsitzenden und den Vorstand wählte. Aufsichtsratsvorsitzender wurde Marc Kostewitz, Mitarbeiter der Volksbank im Märkischen Kreis, dem Kooperationspartner der Schülergenossenschaft. Seine Begeisterung für das Projekt, bei dem sich mittlerweile die dritte Schülergeneration engagiert, drückte er so aus: „Es lohnt sich, sich für dieses wahrhaft soziale Netzwerk einzusetzen und die Idee in die Welt hinauszutragen“. Ihm zur Seite stehen Lehrerin Sabine Hegmann, die das Projekt in den vergangenen Jahren ebenso wie ihre Kollegen Volker Schilmöller und Michael Hofmann betreuend begleitete, sowie Sina Schuster, eine „Ehemalige“, die zur ersten Schülergeneration gehört, die sich für Sharens engagierte.

Der dreiköpfige Aufsichtsrat wählte Laura-Chantal Seitz und Patrizia Wette, die das Projekt noch einmal eingehend erläutert und die Versammlung geleitet hatten, zum Vorstand der Genossenschaft, die neben der Förderung und Betreuung der Mitglieder durch aktive Mitarbeit den Betrieb, die Weiterentwicklung und Vermarktung der Online-Plattform www.sharens.org zum Ziel hat, wofür sie wiederum ihre Mitglieder einsetzen kann.

Die Plattform bietet Interessierten in einem geschützten Raum die Möglichkeit, sich national und international kreativ mit anderen sozial Engagierten auszutauschen und Kontakte zu Gleichgesinnten herzustellen. Bei einer Stellenbörse kann sich die Community über Einrichtungen und Institutionen informieren, bei denen soziales Engagement möglich ist, während deren Angebote ausschließlich ein entsprechendes Zielpublikum erreichen, was wiederum eine größere Bewerberauswahl ermöglicht.

Mitglied der Genossenschaft können Schüler des Gymnasiums, aber auch andere Personen, die mit der Schule oder Schülergenossenschaft in Verbindung stehen, werden, die ausdrückliche Zulassung durch den Vorstand vorausgesetzt. Jedes Mitglied muss mindestens einen Geschäftsanteil (zehn Euro) erwerben und auf das festgelegte Geschäftsguthaben einzahlen.

Betriebliche Gewinne sollen von der Genossenschaft nur mit Methoden des nachhaltigen Wirtschaftens erzielt werden.

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