Sekundarschule geht dreizügig ins neue Jahr

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Blick in eine Klasse der . - Foto: Isleib

Meinerzhagen - „Wir sind eine verlässliche Schule“, stellt Schulleiterin Christiane Dickhut direkt klar. Ihr „Vize“ Stefan Annuß unterstreicht das gerne. Die Sekundarschule Meinerzhagen geht ab August bereits ins vierte Jahr.

Meinerzhagen - „Wir sind eine verlässliche Schule“, stellt Schulleiterin Christiane Dickhut direkt klar. Ihr „Vize“ Stefan Annuß unterstreicht das gerne. Die geht ab August bereits ins vierte Jahr.

„Dann unterrichten wir die ersten achten Klassen“, wundert sich Christiane Dickhut, dass die Zeit seit Gründung der Sekundarschule so schnell verstrichen ist. Ganz neu im Angebot ist dann ab Klasse acht Spanisch als weitere (dann dritte) Fremdsprache.

„82 Schülerinnen und Schüler werden im neuen Schuljahr die fünften Klassen besuchen“, freut sich auch Heinz-Gerd Maikranz, zuständiger Fachbereichsleiter bei der Stadtverwaltung Meinerzhagen. „Wenn wir ein paar mehr hätten, könnten wir vierzügig arbeiten“, hofft Christiane Dickhut indes auf ein paar Nachzügler. Nach aktuellem Stand wird die Sekundarschule dreizügig ins neue Schuljahr starten. 27 Lehrerinnen und Lehrer kümmern sich derzeit um 360 Schüler, für Juni hofft man auf drei bis vier weitere Stellen – hinzu kommen Lehramtsanwärter und Praktikanten.

Wenn die Schule in vier Jahren ihre ersten Schülerinnen und Schüler entlassen wird, werden rund 550 Kinder und Jugendliche von dann 50 bis 60 Lehrern unterrichtet.

Im Dialog bleiben mit Lehrern, Schülern, Eltern und Verantwortlichen bei der Stadt Meinerzhagen – das ist der Sekundarschule besonders wichtig. „So wie früher geht es nicht mehr“, haben Schulleitung und Lehrerkollegium längst erkannt. Was Ende der 1960er-Jahre mit dem Gesamtschulgedanken begonnen hat, ist inzwischen auch in den anderen weiterführenden Schulformen angekommen. Und so hört man sehr wohl auf die Gedanken und Ideen von Eltern oder auch der Schülerinnen und Schüler der Schülermitverwaltung.

Was an vielen Schulen Usus ist, hat auch Einzug bei der Sekundarschule gehalten: Ein spezieller Trainingsraum bietet für Schüler die Möglichkeit, Eigenverantwortlichkeit zu entwickeln.

Auch Deutsch als Zweitsprache spielt an der Sekundarschule inzwischen eine große Rolle. Zurzeit werden 14 Flüchtlinge sowie weitere vier Schüler aus unterschiedlichen Nationen unterrichtet. „Hauptaugenmerk in der ersten Phase ist der Erwerb der Schriftsprache“, erläutert Steffi Wegener, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Schule zuständig ist. Acht Stunden werden pro Woche für die derzeit drei installierten Gruppen angeboten.

Neben den schwächeren Schülern auch den Stärkeren etwas zu bieten, das wird im Englisch-Förderunterricht möglich gemacht. Bei zwei von vier Unterrichtsstunden wird die englische Sprache im E-Kursus vertieft – darum kümmert sich eine so genannte SII-Lehrkraft. In kleinen Gruppen von sechs beziehungsweise acht Schülern wird dabei intensiv Englisch gepaukt. Ein zusätzliches Buch wird unterstützend eingesetzt, außerdem sei der Sprechanteil im Unterricht besonders hoch.

Zweifelsohne wird im Gespräch mit der Schulleitung klar: Das Sekundarschul-Kollegium präsentiert sich äußerst engagiert – immer mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler.

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