Sehen und gesehen werden

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Der Meinerzhagener Flugplatz war zum wiederholten Mal Schauplatz des Porsche-Treffens. ▪

MEINERZHAGEN ▪ „Sehen und gesehen werden“ lautet die Devise am Donnerstag auf dem Flughafen Steinsmark, wo bereits zum dritten Mal ein Porschetreffen stattfand.

Ab 10 Uhr rollten zahlreiche Sportwagen-Modelle des Stuttgarter Automobilherstellers über die 1200 Meter lange Landebahn, nahmen an den Seiten Aufstellung und präsentierten sich dem Kennerblick der zahlreichen interessierten Besucher.

Alle, die der Faszination Porsche erlegen sind, kamen auf ihre Kosten. Sie konnten sich austauschen, informieren und inspirieren lassen oder fanden bei einen Rundgang neue Nahrung für den Traum vom eigenen Sportwagen. Vom Oldtimer mit dem Charme vergangener Tage bis zum neuesten mit modernster Technik getunten Modell war alles vertreten.

Zulieferbetriebe wie die BKM Group informierten über ihre Produkte. Die Firma Otto Fuchs nutzte die Gelegenheit, schon jetzt ihre erst im September auf den Markt kommenden neuen 17- und 18-Zoll-Felgen vorzustellen. Auch die Gummersbacher Firma Cartronic Motorsport war mit interessanten Produkten aus ihrem Gesamtprogramm sowie schönen Fahrzeugen vertreten und veranstaltete außerdem eine Verlosung, bei der Gutscheine im Wert von 40 bis 100 Euro zu gewinnen waren.

Über professionelles Tuning informiert MS Fahrzeugtechnik aus Castrop-Rauxel auch am Beispiel eines prämierten 3-Liter SC Carrera aus dem Jahre 1982, von dem es nur eine limitierte Auflage von zehn Fahrzeugen gibt, der es jetzt auf 700 PS und eine Spitzengeschwindigkeit von 320 Stundenkilometer bringt. Stylingvorschläge durch Folierung oder Oberflächenveredelung wurde unter anderem von Magicpaint aus Wiehl und Kutsal Soysal aus Kierspe unterbreitet.

Ein Styling ganz anderer Art wurde vom Visagisten Harry Epp vorgestellt, der zwei Modells für ein anschließendes Fotoshooting mit dem Fotografen Thomas van de Wall von Aerophoto schminkte und frisierte. Rund eine Stunde dauerte es bis, bis die Modells für das objektive Auge der Kamera bereit waren und vor den Fahrzeugen posierten.

Aber auch Motorradfans, besonders Harley-Davidson-Liebhaber, kamen auf ihre Kosten. Karsten Henkel aus Kierspe zeigte, wie Modelle der Kultmarke nach individuellen Wünschen gestaltet werden können, „customized“ durch Jack Lomax. Nicht selten braucht es 300 bis 400 Stunden bis eine Maschine dem Kundenwunsch entspricht. Original Harley Davidson sind dann nur noch der Motor und der Rahmen.

Für die Verpflegung war beim Porschetreffen bestens gesorgt, und wer sich einen vollständigen Überblick über die Veranstaltung verschaffen wollte, konnte das bunte Treiben bei einem Hubschrauberrundflug von oben genießen. ▪ luka

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