Sechs Verletzte und hoher Sachschaden

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Der Volvo war zumindest von vorne nicht mehr als solcher zu erkennen. Er wurde, nachdem die Insassen versorgt waren, abgeschleppt. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Für rund eineinhalb Stunden musste gestern die L 539 bei Österfeld gesperrt werden. Gegen 11 Uhr stießen dort ein Audi mit Essener Kennzeichen und ein Volvo aus dem heimischen Kreis zusammen. Dabei wurden alle sechs Fahrer und Insassen verletzt, zwei davon schwer.

Es kam zu diesem Unfall, weil der 40-jährige Fahrer des Volvos aus der Einmündung aus Richtung Hardenberg auf die L 539 abbiegen wollte, dabei aber dem Audi, der aus Richtung Meinerzhagen kam und vermutlich zum Bigge-Stausee wollte, die Vorfahrt nahm.

30 Einsatzkräfte der

Feuerwehr-Löschzüge

2 und 4 waren im Einsatz

Insgesamt 30 Einsatzkräfte der Löschzüge 2 und 4 der Meinerzhagener Feuerwehr waren alarmiert worden, um die Unfallstelle abzusichern, von Scherben und Blechteilen zu säubern und anschließend ausgelaufene Kühlerflüssigkeit von der Straße zu spülen. Außerdem kümmerten sie sich liebevoll um die beiden zwei- und fünfjährigen Kinder, die im Audi gesessen hatten, glücklicherweise aber nur leicht verletzt wurden.

Mutter im Audi aus

Essen schwer verletzt

Ihre Mutter hingegen, die auf dem Beifahrersitz des Audis gesessen hatte, musste mit dem Rettungswagen schwer verletzt ins Krankenhaus nach Attendorn gebracht werden. Auch der Fahrer des Volvos, der aus Meinerzhagen kommt, wurde schwer verletzt mit dem Rettungswagen ins Lüdenscheider Krankenhaus gebracht. Sein Beifahrer erlitt nur leichte Verletzungen.

Rettungswagen aus Attendorn und Meinerzhagen vor Ort

Vor Ort waren vier Rettungswagen, davon zwei aus Attendorn und je einer aus Meinerzhagen und Lüdenscheid. Hinzu kamen zwei Notärzte aus Lüdenscheid und Attendorn sowie der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes im Märkischen Kreis, Dr. Dirk Wierich. Die Einsatzleitung bei der Feuerwehr hatte Michael Voßkuhle. Zunächst hatte es in der Einsatzmeldung geheißen, dass eine Person – nämlich der Fahrer des Volvos – eingeklemmt sei. Das stellte sich aber glücklicherweise als falsch heraus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Rettungsassistenten kümmerten sich dennoch zunächst noch im Auto um den Verletzten. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20 000 Euro. ▪ isas

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