Schwimmbäder werden in 2011 weiter bezuschusst

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Das Freibad in Valbert verzeichnete 2009 einen Besucherrückgang von 422 Nutzern auf 8077 Badegäste.

MEINERZHAGEN ▪ Die Eintrittspreise für die Meinerzhagener Freibäder sollen auch im Jahr 2011wieder bezuschusst werden. Das Interesse an so genannten Bürgerbädern hält sich in Meinerzhagen und Valbert in Grenzen.

Die Freibäder der Volmestadt liegen im Moment unter einer dicken Schneedecke und halten ihren Winterschlaf. Trotzdem beschäftigten sich die Kommunalpolitiker in ihrer letzten Ratssitzung in diesem Jahr – im Rahmen der Haushaltsplanverabschiedung – mit dem Thema.

Neben den von der Kämmerei vorgelegten Finanzdaten im Etat 2011, spielte bei den Ratsmitgliedern die bereits im Sportausschuss vorgelegte Besucherstatistik eine Rolle. Diese wies gegenüber 2009 für das Freibad in Valbert einen Besucherrückgang von 422 Nutzern auf 8077 und für das Bad in Meinerzhagen einen Anstieg um 3558 auf 28 206 Besucher aus.

Einnahmen aus dem Eintritt reichen nicht aus

Aus diesen Fakten ergeben sich zwei wesentliche Informationen: Zum einen werden die in den vergangenen Jahren aufwendig sanierten Bäder von den Wasserfreunden gut angenommen. Zum anderen reichen die Einnahmen aus dem Eintritt nicht aus, die Bäder zu betreiben.

Im Klartext bedeutet es, dass jede Eintrittskarte für das Freibad in Valbert mit rund 19 Euro und in der Volmestadt selbst mit rund 9 Euro bezuschusst werden muss, um den laufenden Betrieb zu sichern. Hieraus ergibt sich insgesamt für 2011 ein kalkulierter Gesamtbetrag von rund 400 000 Euro.

Dieser Umstand ist keineswegs neu, sondern findet sich in etwa derselben Höhe in den Etats der zurückliegenden Jahre wieder.

Bereits vor drei Jahren hatte die Meinerzhagener FDP daher Überlegungen zur Umwandlung der städtischen Bäder in so genannte Bürgerbäder in die Diskussion gebracht.

Bürgerbäder an der Volme?

Am Beispiel des Freibades im Ebbedorf hatten die freien Demokraten damals die Möglichkeiten eines Bürgerbades aufgezeigt. Schon zu diesem Zeitpunkt hielt sich jedoch das Interesse der Bürger an der Informationsveranstaltung in der Gaststätte Hültekanne in Grenzen.

„Wir haben seitdem keine weitere Resonanz in dieser Sache aus der Bürgerschaft bekommen“, so Thomas Sanden, Fraktionsvorsitzender der FDP, auf Anfrage der MZ. ▪ jjh

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