Schunkeln und Schabau in Meinerzhagen

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Im Wilhelm-Langemann-Haus tanzten die Bewohner mit der Betreuern. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Gesungen, geschunkelt und getanzt – am Donnerstag feierten die Bewohner des Wilhelm-Langemann-Hauses Weiberfastnacht.

Um 10 Uhr begann gestern das Fest für die rund 70 Bewohner. „Ich freue mich, dass auch immer mehr Männer an der Feier teilnehmen“, sagte Christine Noll. Denen schnitt die Sozialdienstleiterin zusammen mit ihrem Team kurzerhand die Krawatten ab.

Mit Pfirsichbowle feierten die Bewohner bis zur Mittagszeit. Noll: „Wir haben bis Aschermittwoch aber noch diverse Aktivitäten geplant.“

Derweil probten im Rathaus die Mitarbeiterinnen schon den Zwergenaufstand. Mit reichlich Haaren auf den Zähnen, Damenbart und Zipfelmützen stürmten sie um Punkt 11.11  Uhr das Büro des Bürgermeisters Erhard Pierlings. Obwohl die 39 Rathaus- und Stadtwerkemitarbeiterinnen als Wichtel verkleidet waren, hatten sie keine Geschenke dabei. Im Gegenteil: Sowohl Pierlings als auch der gesamten „Verwaltungsspitze“ schnitten sie jeweils die mehr oder besser weniger geschmackvollen Krawatten ab.

Anschließend ging es zusammen in den Ratssaal. Dort feierten die närrischen Weiber weiter. Nach einem Mittagessen ging es mit einem mehrfachen „Schabau“ bis in die Nachmittagsstunden weiter. ▪ mc

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