Ungewissheit bleibt

Mit „Delta“ ins neue Schuljahr

Das kennen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums: Die Hygieneregeln, wie hier die Desinfektion der Hände, bleiben bestehen. Im Gebäude gilt Maskenpflicht.
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Das kennen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums: Die Hygieneregeln, wie hier die Desinfektion der Hände, bleiben bestehen. Im Gebäude gilt Maskenpflicht.

Das Kollegium ist „fit“, die Schülerinnen und Schüler kehren hoffentlich alle gesund aus den Sommerferien zurück.

Meinerzhagen – Am Evangelischen Gymnasium Auf dem Bamberg beginnt am Mittwoch das neue Schuljahr, die altbekannten Sorgen bleiben allerdings erhalten: „Zwar sind die Kolleginnen und Kollegen zu 90 Prozent durchgeimpft, aber Vorsicht ist weiterhin geboten, wegen der ansteckenderen Delta-Variante“, sieht Schulleiter Sven Dombrowski mit durchwachsenen Gefühlen in die Zukunft. Zwar habe man jetzt durch die Impfungen ein Stück mehr Sicherheit als noch im vergangenen Jahr, wie sich „Delta“ aber auswirke, könne noch niemand sagen, sieht sich Sven Dombrwoski noch nicht komplett auf der sicheren Seite, was die Ansteckungsgefahr angeht.

Test-Nachschub klappt reibungslos

Ansonsten wird sich am Evangelischen Gymnasium nicht viel ändern im Vergleich zum Ende des Schuljahres 2020/21. Im Gebäude besteht weiterhin die Maskenpflicht, auch während des Unterrichtes. Und zweimal wöchentlich werden sich die Schüler Schnelltests unterziehen. Das, so Dombrowski, sei inzwischen auch kein Problem mehr. „Mit dem Test-Nachschub gibt es keine Probleme mehr. Wir müssen auch kein Lager anlegen. Wir loggen uns auf der Seite des Schulministeriums ein und bestellen Tests nach Bedarf. Die werden dann in die Schule geliefert. Das funktioniert einwandfrei“, erläutert der Schulleiter. Im Unterricht führen die Schüler die Tests dann unter Aufsicht der Lehrer selbst durch – auch dabei hat sich im Laufe der vergangenen Monaten eine gewisse Routine eingestellt.

Ein Detail im Umgang mit Corona hat sich allerdings doch geändert – im Gymnasium aber nur auf dem Papier: Erkrankt ein Schüler, muss nicht mehr der ganze Kurs oder die ganze Klasse in Quarantäne. Nur die unmittelbaren Sitznachbarn vor, hinter oder neben dem Infizierten müssen dann zu Hause bleiben. Dombrowski: „Auch im vergangenen Schuljahr haben wir in einem solchen Fall in Absprache mit dem Gesundheitsamt nie eine ganze Klasse in Quarantäne geschickt, sondern nur die nächsten Sitznachbarn.“

Mensa noch „dicht“

In der ersten Schulwoche wird es am Gymnasium übrigens noch keine Mensa-Verpflegung geben. Die soll Auf dem Bamberg dann wieder ab Montag, 23. August, angeboten werden.

„Das Kollegium ist geimpft, ebenso wie Sekretärinnen und Hausmeister. Wäre das nicht der Fall, hätte ich richtig große Bauchschmerzen.“ Christiane Dickhut ist Leiterin der Städtischen Sekundarschule am Rothenstein. Sie freut sich einerseits auf „ganz normalen Unterricht“, weiß andererseits aber auch, dass die hoch ansteckende Delta-Variante für Probleme sorgen könnte. „Und dabei denke ich natürlich nicht nur an die Lehrkräfte, sondern auch an die Schüler“, fügt sie hinzu.

Ein fast normaler Schulstart

Genau hier liegt für Christiane Dickhut ein Problem: „Wir wissen nicht, wo die Schüler im Urlaub waren. Bei den Hochrisikogebieten ändern sich die Einstufungen sehr oft und kurzfristig. Da gilt es für die Eltern, den Überblick zu bewahren, auch hinsichtlich der Quarantäne, die unter Umständen nach der Rückkehr nötig wird.“ Auch an der Sekundarschule gibt es wie am Gymnasium nach wie vor die Testpflicht, in die Christiane Dickhut einige Hoffnung setzt.

Normaler Stundenplan, Mensa geöffnet, alles fast wie früher. „Im Prinzip beginnen wir ein ganz normales Schuljahr. Allerdings gilt im Gebäude natürlich die Maskenpflicht und auch sonst werden natürlich die Hygieneregeln umgesetzt“, hofft die Schulleiterin, dass 2021/2022 nicht wieder zum Distanzunterricht zurückgekehrt werden muss.

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