Wer will, kann weiter Maske tragen

Maskenpflicht fällt - so reagieren Meinerzhagens Schulen

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In den weiterführenden Schulen endete am Dienstag die Maskenpflicht im Unterricht.

Am Evangelischen Gymnasium Meinerzhagen konnte die stellvertretende Schulleiterin Miriam Haarbach am Montagmittag ihren Unmut nicht verbergen. Sie bemängelte fehlende Informationen der Landesregierung, was das Ende der Maskenpflicht im Unterricht angeht.

Meinerzhagen - Für die Schulleitung stellte sich zu diesem Zeitpunkt die Situation auf dem Bamberg so dar: Offiziell endete die Maskenpflicht im Unterricht am Dienstag. An der Schule wisse man jedoch nur aus den Medien und Pressekonferenzen des Ministerpräsidenten Laschet, dass es eine Nachfolgeregelung nicht geben werde.

„Es ist schon hanebüchen, was hier auf dem Rücken der Schulen ausgetragen wird“, ärgerte sich die Konrektorin, die ankündigte: „Wir werden es dann so halten, dass keine Masken mehr im Unterricht getragen werden müssen. Wer allerdings freiwillig eine Maske tragen möchte, dem werden wir das nicht verbieten.“ Es gebe auch einen Kollegen, der zur Risikogruppe gehöre. „Der hat bereits angekündigt, dass er seine Schüler bitten will, weiterhin eine Maske zu tragen“, berichtete Miriam Haarbach. 

Keine Vorgaben 

Sie bemängelte außerdem, dass es bis Montagmittag auch noch keine neue Maßgaben aus dem Ministerium gegeben habe, was das Verhalten auf dem Schulgelände, beispielsweise auf den Gängen, betreffe. Auch das ist nicht unwichtig. Denn: Jeder Jahrgangsstufe am Gymnasium sei ein bestimmter Aufenthaltsbereich im Gebäude und auf dem Schulhof zugewiesen, den die Schüler beispielsweise während der Freistunden nutzen dürften, erläuterte Miriam Haarbach. 

Ungeklärte Fragen 

Auch an der Sekundarschule im Schulzentrum Rothenstein gab es Montagmittag laut Schulleiterin Christiane Dickhut noch „viele Fragezeichen“. Die Rektorin zeigte sich ebenfalls wenig begeistert von den zu diesem Zeitpunkt noch fehlenden Detailinformationen aus Düsseldorf. Ähnlich wie das Gymnasium wollte am Dienstag auch die Sekundarschule verfahren. Christiane Dickhut erläuterte das geplante Vorgehen: „Im Schulgebäude und auf dem Gelände herrscht weiter Maskenpflicht.

Erst am Sitzplatz angekommen, kann die Maske abgelegt werden. Die Kollegen können ohne Masken unterrichten, wenn sie den Mindestabstand einhalten. Gehen sie zu einem Schüler hin, um etwas zu erläutern, müssen sowohl Lehrer als auch Schüler Masken tragen.“ Auch an der Sekundarschule werde allerdings niemandem verboten, die Maske anzulegen. Detaillierte Hinweise, auch für die Eltern, gebe es auf der Homepage der Schule.

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