Schützenverein Valbert initiiert Bürger-Projekt

Die „Hültekanne“ ist am 31. März der Schauplatz für den Startschuss zur Aktion „48 Stunden für Valbert“. Verraten wird dann, welcher Aufgabe sich die Freiwilligen bei ihrem Arbeitseinsatz stellen müssen. ▪ Archivfoto: vom Hofe

VALBERT ▪ Innerhalb von 48 Stunden einen „Schandfleck“ beseitigen – das ist Ziel des Pilotprojektes „48 Stunden für Valbert“, welches auf Initiative des Schützenvereins Valbert und unter Beteiligung der IEC-Fans Ihnetal, der TSG Valbert, dem Chor Westfalia Valbert, dem SGV Valbert und dem Löschzug Valbert der freiwilligen Feuerwehr Meinerzhagen vom 31. März bis zum 2. April stattfindet.

Eine Teamleistung also, zu der aber ausdrücklich jeder Bewohner der alten Gemeinde Valbert eingeladen ist.

Vorzeigbares Ergebnis als Ziel des Wochenendes

Denn Ziel des besagten Wochenendes ist es, am Ende nicht nur ein vorzeigbares und für möglichst viele Valberter erfreuliches Ergebnis präsentieren zu können. Im Vordergrund der Aktion steht ebenso, neue Bekanntschaften zu schließen. Wo lernt man sich besser kennen, als bei einer Aktion, bei der viele Menschen Hand in Hand miteinander arbeiten müssen, um am Ende etwas zu erreichen, das allen dient!

Im Vorlauf hatte der Schützenverein über seine Vereinszeitung Horrido bereits die Valberter Bevölkerung dazu aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten, was sich im Ebbedorf verändern muss. Über die Homepage des Vereins (http://www.schuetzenverein-valbert.de) konnten per Knopfdruck Ideen an die Initiatoren gesendet werden.

Ansätze für das Projekt landeten in einem Topf

So landeten einige sehr gute Ansätze für das Projekt in einem Topf, aus dem es gar nicht einfach war, die eine richtige und vermeintlich beste Aktion heraus zu fischen. Am Ende waren es auch Kriterien, wie die Zeit, die zur Realisierung benötigt wird und das erforderliche Material und damit Kosten, die das Zünglein an der Waage zum Kippen in die eine oder andere Richtung brachten.

Projekt bringt viele Unwägbarkeiten mit sich

„Das Projekt findet zum ersten Mal statt. Das bringt natürlich viele Unwägbarkeiten mit sich. Vor allem, dass sich kaum planen lässt, mit wie viel Teilnehmern wir rechnen können, gestaltete die Auswahl des Projektes schwierig“, erklärt Pascal Busch vom Schützenverein Valbert. „Es musste für dieses erste Mal etwas sein, dass wir mit etwa 50 Leuten realisieren können. Werden es 100 oder sogar noch mehr, sollen sich die Leute schließlich nicht auf den Füßen stehen“, so Busch weiter.

Geheimnis wird erst am Donnerstag gelüftet

Welches Projekt es nun letztendlich durch die Auswahl geschafft hat, wird am Donnerstag, 31. März, um 18 Uhr im Vereinslokal des Schützenvereins, der „Hültekanne“ verkündet. Dieser Zeitpunkt wird auch gleichzeitig der Startschuss der „48 Stunden für Valbert“ sein.

Ab dann stehen den Beteiligten zunächst 24 Stunden Zeit zur Verfügung, um benötigtes Material zu besorgen und möglichst viele Helfer auf die Beine zu bringen. Am Freitag, 1. April, beginnen dann um 18 Uhr die konkreten Arbeiten.

Das Ende dieses Tages sowie der Beginn am Samstag, wird bewusst nicht genannt. Schließlich soll sich im Verlauf der Aktion eine Art Eigendynamik entwickeln. Daher wird auch nicht jedes Detail im Voraus geplant sein.

Schützen setzen auf eine gewisse Eigendynamik

Die Helfer sollen nicht nur durch bloße Anwesenheit glänzen, sondern genauso aktiv an der Gestaltung des Wochenendes teilhaben.

Am Samstagabend wird das Ende des Arbeitseinsatzes sein. Im Anschluss sollen alle Aktiven noch Gelegenheit haben, bei Gegrilltem und kühlen Getränken auf das Erreichte zu blicken und das Wochenende so gemütlich ausklingen zu lassen.

Alle an der Aktion beteiligten Valberter Vereine hoffen auf weitere zahlreiche Helfer aus dem Ebbedorf, die gern schon ab dem ersten Donnerstagabend dabei sein können, aber natürlich auch das ganze Wochenende über noch später dazu stoßen dürfen. ▪ pb

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