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Schützenpolizei zieht nach drei Tagen Fest positive Bilanz

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Von: Fabian Paffendorf

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Vier Männer mit blauen Kitteln
Jan Heimbuch (Zweiter von rechts), der Vorsitzende der Schützenpolizei Meinerzhagen zieht eine durchweg positive Festbilanz. © Klaus Schliek

Die Schützenpolizei Meinerzhagen (SchüPo) zieht eine durchweg positive Bilanz mit Blick auf die Festtage 2022. „Es gab keine nennenswerten Vorfälle und wir konnten uns über stressfreie Dienste freuen“, resümiert Jan Heimbuch. Ganz so, wie es sich der neue Chef der Schützenpolizei im Vorfeld erhofft hatte.

Meinerzhagen – Mehr noch: Der gelungene Ablauf des Festes hätte auch vermehrt zu Anfragen von vielen Interessierten geführt, die künftig vielleicht die Schützenpolizei unterstützen wollen. „Da sind schon viele auf uns zugekommen, die mal demnächst reinschnuppern wollen“, freut sich Heimbuch. Wenn rund ums Fest die SchüPo gefragt war, dann immer da, wo es Missverständnisse unter den feiernden Besuchern gegeben habe. „Zu Handgreiflichkeiten kam es in diesem Jahr nicht. Allenfalls wurde etwas lauter gestritten, aber da waren wir schnell zur Stelle, um zu klären“, erklärt der SchüPo-Chef.

Nur ein einziges Mal – nämlich am Samstagabend – sei es dazu gekommen, dass tatsächlich die Meinerzhagener Polizei habe anrücken müssen. Was da nun genau los war, werde man laut Jan Heimbuch noch in späteren Gesprächen klären. Aber wild sei es nun nicht gewesen, sodass man vonseiten der SchüPo von einem durch und durch tollen und gelungenen Fest sprechen könne.

Rund 30 Schützen waren über die drei Tage laut Heimbuch im Dienst der Schützenpolizei unterwegs. „Die Dienste waren nicht im Schichtdienst organisiert, sondern jeder konnte einfach so durchmachen, wie er wollte, bis er von Kollegen abgelöst wurde. Und weil’s so friedlich verlief, war das auch keine große Sache, wenn der eine oder andere mal zwei Stunden Pause einlegte, um selbst ein wenig zu feiern und zu tanzen“, erklärt Jan Heimbuch.

Dass die SchüPo-Diensthabenden jederzeit erfolgreich deeskalierend im Fall der Fälle auf potenzielle Streithähne einwirken konnten, sei auch der Verdienst einer guten Vorbereitung gewesen. „Vor jedem Fest wird die Truppe von der Meinerzhagener Polizei unterwiesen, über Rechte und Handlungsmöglichkeiten aufgeklärt“, sagt Jan Heimbuch. Für die SchüPo stehe nun in nächster Zeit eine Nachbetrachtung an, wie Heimbuch erklärt. Obschon alles wie am Schnürchen gelaufen sei, gebe es intern vielleicht noch die ein oder andere Möglichkeit, für kleine Verbesserungen beim nächsten Fest.

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