Schützenplatz wird umfangreich saniert

Auf dem Schützenplatz stehen regelmäßig auch große Lkw. Wenn der Platz asphaltiert wird, sollen Vorkehrungen getroffen werden, um das zu verhindern. - Foto: Isleib

Meinerzhagen - Beratungsbedarf herrschte am Mittwoch im Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt in Sachen Sanierung des Schützenplatzes. Karl Albert Hardenacke (sachkundiger Bürger Bündnis 90/Die Grünen) fragte an, ob es nicht möglich sei, statt einer Asphaltierung eine wassergebundene Decke in Betracht zu ziehen.

Jürgen Tischbiereck, Leiter Technischer Service bei der Stadt Meinerzhagen, erläuterte, dass die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten alle zwei Jahre Geld in die Hand genommen habe, um den Platz jeweils kurz vor dem Schützenfest in einen besseren Zustand zu versetzen. „Wenn wir jetzt die veranschlagten 70.000 Euro in die Hand nehmen und den Platz sanieren, kann das nur vernünftig sein und wir haben dann für lange Zeit Ruhe.“

Rechne man zusammen, was die Stadt bislang ausgegeben habe, um den Platz regelmäßig notdürftig zu flicken, wäre die Summe in etwa erreicht, die jetzt für die Sanierung notwendig sei. Eine wassergebundene Decke sei darüber hinaus nicht empfehlenswert und eher wenig sinnvoll, zumal die Schützenfeste häufig auch vom ein oder anderen Regenguss heimgesucht würden.

Ratsherr Jan Blume (CDU) gab in der Sitzung zu bedenken, dass seit einiger Zeit verstärkt Lkw den Platz zum Rasten nutzten. „Was passiert mit der neuen Asphaltdecke, wenn da schwere Lkw parken oder auch wenden?“, wollte Jan Blume wissen. Jürgen Tischbiereck könnte sich vorstellen, entsprechende Poller aufzustellen, um Lkw die Zufahrt zu erschweren oder gar unmöglich zu machen.

Bevor die Arbeiten in Angriff genommen werden können, will die Stadt Meinerzhagen zunächst Eigentümerin des Platzes werden. Dieses Vorhaben befinde sich auf einem guten Weg, erfuhren die Ausschussmitglieder von der Verwaltung. - is

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