Schützenfest-Stimmung auf der Birkeshöh

In stattlicher Stärke zogen die Birkeshöh-Schützen am Samstag durch ihr Viertel.

MEINERZHAGEN ▪ Glückwünsche und Geschenke, anerkennende Worte, Musik und viele feierfreudige Gäste: Am Freitag und Samstag feierte der Schützenzug Birkeshöh sein 40-jähriges Bestehen. Am Freitagabend stimmte die Gruppe SAM die Festgesellschaft auf die Jubiläumsfeier auf dem Vorplatz des Jugendzentrums ein. Am Samstag trafen sich die Schützen zunächst zum Antreten in der Mühlenbergstraße.

34 Tage von dem großen Meinerzhagener Schützen- und Volksfest hatten nicht nur die Schützen von der Birkeshöh gern schon einmal den blauen Kittel übergezogen, das Halstuch geknotet und die Schützenmütze verwegen aufgesetzt. Auch zahlreiche Mitglieder der Züge Süd und Nord, Osterbauern und Löh nutzten die Jubiläumsfeier des ersten Meinerzhagener Schützenzuges als Generalprobe für das Fest der Feste im August. Zugführer Roland Fleischer sorgte für Ordnung in den Reihen, begrüßte die zahlreichen Gäste, zu denen auch der befreundete Reservezug des KSV aus der Nachbarstadt zählte, sowie die Zivilisten, die die Straße säumten und das überwiegend blaue Bild, das sich ihnen bot, ganz offensichtlich genossen. Mit der musikalischen Begleitung des Fanfarenzuges Meinerzhagen machte sich der stattliche Zug dann auf den Weg durch die Straßen der Birkeshöh.

Am Wilhelm-Langemann-Haus wurden die Blaukittel bereits erwartet, und die Musiker des Fanfarenzuges erfreuten die Bewohner und Zuschauer mit einem kurzen Ständchen. Dann ging´s weiter zum Jugendzentrum, wo nach dem Marsch durch den schwülen Sommertag bereits erfrischende Getränke für die durstigen Schützenkehlen bereitstanden. Und auch für einen Imbiss war bestens gesorgt.

Peter Holthaus, 1970 Schützenkönig, Gründungmitglied des Schützenzuges, lange Jahre sein erster Vorsitzender und seit 1998 auch Ehrenvorsitzender erinnerte in einer kurzen Ansprache nocheinmal an die Gründung des ersten stadtteilbezogenen Schützenzuges im Jahre 1972, bei der zunächst erhebliche Widerstände überwunden werden mussten: „Das ist ein Meilenstein in der Geschichte der Schützengesellschaft,“ machte Holthaus klar. Diese hatte damals nur etwa 500 Mitglieder, während heute allein zum Zug Birkeshöh 518 Schützen gehören, was ihn zur größten Formation macht. Dieser ersten Gründung folgten vier weitere, und damit auch eine erfolgreichen Entwicklung des Schützenwesens bis zur Gegenwart. Vorsitzende der Birkeshöher Schützen waren Kurt Schnell (1972 bis 1984), Peter Holthaus (1984 bis 1996), gefolgt von André Müller, der dieses Amt auch heute noch inne hat, und die Gäste am Jugendzentrum begrüßte. Die Königwürde erlangten nach Peter Holthaus im Jahre 1972 Klaus Waschk, 2000 Dieter Fischer. Die beiden Gründungsmitglieder Peter Holthaus und Dieter Fischer wurden vom Schützenzug für ihrer Verdienste geehrt und auch mit einer Flasche Fahnenwasser bedacht.

Der stellvertretende Bürgermeister Volkmar Rüsche würdigte in seiner Ansprache die Schützenzüge als eine Bereicherung für das Schützenwesen. Sie hätten erheblichen Anteil daran, dass das große Volksfest ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens sei. „Macht weiter wie bisher,“ forderte Rüsche, der Glückwünsche von Rat und Verwaltung sowie eine Ehrengabe der Stadt überbrachte. Einen Fahnennagel überreichten der Vorsitzende der Schützengesellschaft Michael Berkenkopf und Oberst Achim Freyer, die sich für die gute Zusammenarbeit, die Verantwortung und das Engagement des Schützenzuges in den vergangenen Jahren bedankten. Ein Banner für die Standarte überreichten die Vorsitzenden der anderen vier Züge, und weitere Glückwünsche und Fahnenwasser gab's auch vom amtierenden Königspaar Manuela und Dieter Bender.

Trinks, ein Stimmungsgarant beim traditionellen Frühschoppen am Montagmorgen, heizte auch am Samstagabend die ohnehin gute Laune der Feiernden an, und die Band „Nightlife“ sorgte ebenfalls für Partystimmung.

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