Pömpelschießen: Doris Vedder holt Vogel von der Stange

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Mit Bogen, aber ohne Pfeil: Mit ihrem Pömpel legten die Schützen auf den Vogel an.

VALBERT/HÖSINGHAUSEN - Seit mehr als 30 Jahren existiert die Dorfgemeinschaft „Real Hösinghausen“ bereits. In dieser Zeit haben die Mitglieder schon zahlreiche Feste organisiert und sind auch gemeinsam „auf Tour“ gegangen. Am Samstag stand bei der Dorfgemeinschaft nun wieder ein Highlight auf dem Programm: das Pömpelschießen.

Während für den „Normalbürger“ der Pömpel ein schlichtes Gerät ist, mit dem man verstopfte Abflüsse wieder frei bekommt, hat er in Hösinghausen eine ganz andere Einsatzmöglichkeit erhalten. In einen Bogen eingespannt und mit viel Zugkraft vom Schützen gezielt abgefeuert, wird mit ihm der Königsvogel von der Stange geholt.

Mit dieser Mission standen am Samstag die Schützinnen und Schützen – gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden Ralf Conrady und seinem Organisationsteam – am Schießstand bereit, um dem Vogel den Garaus zu machen. Mit viel Spaß und großer Gelassenheit feuerten die Akteure ihre Pömpel ab. Besonders wichtig dabei: In den Schießpausen sorgten kühle und warme Getränke sowie leckeres Grillgut für die nötige Stärkung.

Am Ende des spannenden Wettbewerbs der Dorfgemeinschaft gab es dann die Krönung der neuen „Pömpelkönigin“. Nach dem 178. Schuss fiel der Vogel vor die Füße von Doris Vedder, die damit die Nachfolge von Klaus Haferkorn antritt. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune wurde im Anschluss noch ausgiebig die neue Regentin gefeiert.

Und da es sich mittlerweile selbst über die Dorfgrenzen hinaus herumgesprochen hat, wie gut die Feststimmung in Hösinghausen ist, waren selbst ein paar Auswärtige auf dem Festplatz auszumachen.

Jochen Helmecke

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