Ebbesauschießen in Valbert

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Sie existiert nur als Zeichnung: die „Ebbesau“. Aber der Beteiligung am Schießen zum Jahresausklang tat das keinen Abbruch.

VALBERT- Der erneute Wintereinbruch konnte die Jäger der „Ebbesau“ nicht beeindrucken. Die Sportschützen Valbert und ihre rund 40 Gäste legten zum elften Mal im Karl-Hans-Nübel-Schießstand die Gewehre an. Das Jahr neigte sich am vergangenen Samstag seinem Ende zu und damit war wieder traditionell der Zeitpunkt gekommen, der „Ebbesau“ den Garaus zu machen.

Zwar existiert diese nur als Zeichnung auf den Urkunden und Plakaten, welche im Karl-Hans-Nübel-Schießstand in Valbert zu sehen waren. Den Geruch der Wildschweine konnte man dort dennoch vernehmen. Allerdings in einer angenehmen, appetitanregenden Form. Denn ebenso traditionell wie das Schießen mit dem Vorderlader oder dem Unterhebel-Repetierer, ist das angebotene Wildschweingulasch mit Beilagen. Egal ob vor dem Wettkampf als Stärkung oder danach als Belohnung – den Teilnehmern des Wettkampfes schmeckte es gut. Rund 40 waren es, die bereits zum elften Mal der Einladung der Valberter Sportschützen gefolgt waren. Und wie in den Vorjahren, waren nicht nur die Vereinsmitglieder mit ihren Waffen am Vormittag erschienen. Auch Sportschützen aus dem Kreisgebiet und dem Bergischen Land hatten sich auf den Weg gemacht, um ihre Treffsicherheit zu beweisen. Mit insgesamt 136 Starts war am Schießstand ordentlicher Betrieb zu verzeichnen. Dabei gab es natürlich besonders beim Vorderladerschießen schon den ein oder anderen richtigen Knall, der selbst durch die von den Teilnehmern getragenen Ohrschützer an die Trommelfelle drang. Am Ende des Wettkampfes konnten sich die jeweils drei Erstplatzierten über eine Urkunde und einen Sachpreis freuen. In der Disziplin Vorderlader setzte sich Volker Kettling vor Thomas Rodenkirchen durch, Platz drei belegte Ulrich Werner. In der Disziplin Unterhebel-Repetierer erreichte Reiner Trillmich den ersten Platz vor Martin Lurz, Rang drei verbuchte Daniel Schmidt für sich.

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