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Schülerzahlen sollen steigen

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Von: Simone Benninghaus

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Die Schülerzahlen werden steigen, Auf der Wahr wird daher Platz geschaffen.
Die Schülerzahlen werden steigen, Auf der Wahr wird daher Platz geschaffen. Für die OGS gibt es einen Anbau. © Wirth, Rüdiger

Die Schülerzahlen werden in den nächsten Jahren steigen. Das geht aus dem aktuellen Entwicklungsplan hervor, der am Donnerstagabend im Schulausschuss thematisiert wurde. „Bei der Zahl der Grundschüler verzeichnen wir eine extreme Steigerung“, berichtete Fachbereichsleiter Frank Markus. Grundsätzlich sei das natürlich erfreulich, führte er aus. Eine kleine Einschränkung gebe es allerdings hinsichtlich der räumlichen Kapazitäten. Besonders an der Ebbeschule könnte es eng werden, wenn hier, wie aktuell für das Schuljahr 2026/2027 prognostiziert, drei erste Klassen an den Start gehen. „Es ist noch einige Zeit hin, aber das müssen wir im Auge behalten“, sagte Markus.

Meinerzhagen – In der Grundschule Am Kohlberg sollen im kommenden Jahr voraussichtlich 85 Kinder eingeschult werden. Ähnlich hoch werden die Zahlen auch in den kommenden Jahren sein. Während sich die Gesamtzahl der Schüler hier laut Prognose in den nächsten Jahren im stabilen Bereich zwischen 310 und 330 bewegen wird, sagt die Schülerzahlprognose für die Grundschule Auf der Wahr eine deutliche Steigerung voraus. Bis 2026/2027 sollen 328 Kinder das Gebäude Auf der Wahr besuchen. Im laufenden Schuljahr sind es „nur“ 282. Schon im nächsten Schuljahr sollen es 313 Schüler sein, 85 i-Männchen sollen dann eingeschult werden.

Zahl der Grundschüler wird sich erhöhen

Die Planungen sagen voraus, dass in Valbert im nächsten Schuljahr 36 Erstklässler eingeschult werden. Im Schuljahr 2026//2027 sollen es hingegen 64 sein. Dementsprechend wird sich auch die Gesamtzahl der Schüler deutlich erhöhen. Aktuell besuchen 171 Kinder die Valberter Schule, 2025/2026 werden es dann 182 sein, im Jahr 2026/2027 sogar 210.

Anhand der Zahlen wird deutlich, dass sich auch die Gesamtzahl der Grundschüler kontinuierlich erhöhen wird, und zwar von derzeit 763 auf 866 (2026/2027).

Entwicklung der Sekundarschule fördern

Während für die Grundschulen anhand der Geburtenzahlen relativ genau kalkuliert werden kann, gibt es für die städtische weiterführende Schule hingegen mehr Unwägbarkeiten. Relativ sicher könne man jedoch davon ausgehen, dass es an der Sekundarschule einen Abwärtstrend in Bezug auf die Gesamtschülerzahl geben wird. Derzeit besuchen 357 Kinder diese Schule, schon ab dem Schuljahr 2023/2024 soll die Zahl dann auf unter 300 sinken (258). Laut den Prognosen soll sich die Zahl der jeweiligen Fünftklässler jedoch erhöhen. Derzeit besteht der fünfte Jahrgang aus 33 Kindern, im nächsten Jahr sollen es dann 39 sein, im Jahr 2023/2024 41 und im darauffolgenden Schuljahr 52. Man versuche alles, um die Schulentwicklung zu fördern, betonte der städtische Fachbereichsleiter, was von Schulleiterin Christiane Dickhut bestätigt wurde. „Wir bekommen sehr viel Unterstützung.“ Die öffentliche Arbeit helfe ungemein, sagte sie. „Das bringt uns Stück für Stück weiter.“ Die Frage, ob der Bestand der Schule gefährdet sei, wurde vom Vorsitzenden des Ausschusses Udo Kritschker verneint. „So schwarz sehe ich das nicht“, stimmte ihm auch Frank Markus zu.

Am Evangelischen Gymnasium Meinerzhagen bewegt sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den fünften Klassen aktuell und mittelfristig zwischen 100 und 120. 115 Fünftklässler werden dort aktuell unterrichtet, im kommenden Schuljahr werden es laut Prognose 105 sein, im Jahr 2024/2025 aber beispielsweise 126. In der Sekundarstufe 1 (Klassen fünf bis neun) werden derzeit 526 Kinder unterrichtet. Diese Zahl soll zukünftig etwas nach oben gehen und im Schuljahr 2026/2027 bei 562 liegen.

Neun Eingangsklassen an den Grundschulen

Entsprechend der Schulentwicklungsplanung wurden während des Schulausschusses auch die Eingangsklassen an den Grundschulen für das kommende Schuljahr festgelegt. In der Ebbeschule soll es zwei Eingangsklassen geben, in der Grundschule Auf der Wahr vier Klassen und in der Grundschule Am Kohlberg drei Klassen und nicht wie zunächst vorgesehen vier. Aus schulorganisatorischen Gründen – räumlichen wie personeller Natur –wurde hier dem Wunsch der Schulleitung entsprochen.

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