Tanzend ins Traumland

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Meinerzhagen - Für immer im Traumland bleiben – nein, das kann Vesa nicht. Die Hauptdarstellerin im Musical Fantastika träumt sich nur eine Nacht lang mit vielen anderen Akteuren auf der Bühne der Aula im Evangelischen Gymnasium Meinerzhagen (EGM) in eine wunderbare Parallelwelt. Auf diese spektakuläre Reise mit viel Musik und Tanz wurden während der Premiere am Freitagabend weit mehr als 200 begeisterte Zuschauer mitgenommen.

Ganz ruhig war der Einstieg gehalten: Vesa und ihre Freundinnen können abends nicht einschlafen, reden, fantasieren und werden von der Mutter zur Ruhe ermahnt. Für Vesa, gespielt von Vesa Latifi, beginnt dann aber eine unglaublich Traumreise ins Land Fantastika. Dorthin, wo so vieles besser ist, als in der realen Welt und wo nur hin und wieder einige teuflische Hexen stören. Dort lernt Vesa die Fee Fanta (Leandra Sülzer) kennen. Die beiden werden ganz schnell dicke Freundinnen und sorgen zusammen mit den anderen Schülerinnen aus dem Sportkurs der Stufe 12 des EGM für viele muntere und einige besinnliche Momente auf der Bühne.

Weitere Hauptrollen spielten Jenny Schulz (Feelicia), Lotta Reiffert (Lottaos), Mira Weiß (Miracola), Melina Busch (Der Geist Vesas) und Julia Geifling als Mutter. Die bösen Handlanger im Teufelskostüm waren Katharina Knodel, Süeda Kurmaz und Annika Kruska. Als Freundinnen Vesas traten Anna Reis und Gizem Cakiroglu auf, Aurélie Meitz spielte die Königin. Hinzu kamen viele Nebendarstellerinnen. Ein ganz besonderes Dankeschön des Kurses ging an das EGM-Technikteam unter Leitung von Thomas Erdmann, das für die stets passende Ausleuchtung der Bühne und mit Kunstnebel für eine geheimnisvolle Atmosphäre sorgte.

Tanzshow "Fantastika" am EGM

Außerdem gab es für den Hintergrund zwei riesengroße Bühnenbilder – zum einen das Land Fantastika in einem verwunschenen Wald, zum anderen eine Großstadt-Straßenszene als Beispiel für das reale Leben. Benjamin Tanzius (Gitarre) und Philipp Speer (Klavier) begleiteten live zwei wunderbare Gesangsbeiträge. Die vielen anderen Lieder wurden von den Darstellerinnen, allen voran Leandra Sülzer, zur eingespielten Musik live gesungen.

Die Spielleitung bei dem selbst erarbeiteten Musical lag bei Sportlehrerin Ulrike Verhoeven. Schon zur Pause zeigte sie sich begeistert darüber, wie souverän und sicher die große Show über die Bühne ging. Das sah auch das Publikum so, das sich bei den Darstellerinnen zum Schluss mit einem riesigen Applaus bedankte. Der Eintritt zu beiden Vorstellungen war frei. Am Ende wurde jeweils um Spenden für den bevorstehenden Abi-Ball gebeten. Diesem Zweck diente auch der Verkauf von Snacks und Getränken während der 20-minütigen Spielpause.

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