Schon 400 Tonnen Salz gestreut

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Der erneute Wintereinbruch erwischte auch diesen Schützen am Kreisel Fumberg kalt.

Meinerzhagen - Und es gibt ihn doch: Seit Donnerstag hat sich der Winter in der Volmestadt „breit gemacht“ – mit Schneefällen und glatten Straßen in den Morgenstunden. „Wir rechnen auch am Wochenende mit winterlichen Verhältnissen“, so Frank Markus, kaufmännischer Leiter des Baubetriebshofes.

Von Simone Benninghaus

Zehn Zentimeter Neuschnee seien bislang für die heimische Region prognostiziert. Auf Straßenglätte und entsprechende Einsätze ist man im Baubetriebshof vorbereitet – und sieht den kommenden Tagen dank des üppigen Salzvorrats auch einigermaßen gelassen entgegen. „Zu einem Salzengpass wie in dem extremen Winter vor fünf Jahren wird es dank des zweiten Salzsilos nicht mehr kommen“, ist sich Frank Markus sicher. 450 Tonnen betrug der Salzvorrat zu Beginn dieser „Saison“. Ein Silo ist noch randvoll, das andere wird derzeit stetig geleert. „Leicht pappig“ sei das hier bevorratete Streugut. „Eine Lieferung war vielleicht etwas feucht“, vermutet Frank Markus.

Obwohl sich der Winter in Sachen Schnee bisher eher zurückhaltend zeigte – regelmäßig im Einsatz waren die Bauhofbediensteten dennoch. 400 Tonnen Salz wurden bislang auf Meinerzhagens Straßen verteilt, „bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 700 Tonnen ist das gar nicht mal so wenig“, so Frank Markus. Wie gewohnt werden übrigens auch die Außenbezirke geräumt, informiert der Bauhofchef. Beim Brand einer Firmenhalle in Hunswinkel waren auch Fahrzeuge zerstört worden, die für den Winterdienst eingesetzt wurden. Der Bauhof habe nun ein Fahrzeug anmieten können, das jetzt in Hunswinkel stationiert sei, so Markus. Daher werde es beim Räumdienst zu keinen Einschränkungen kommen.

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