Winterlounge & Co.

Schlittschuh-Action auf dem Otto-Fuchs-Platz: Das sind die Pläne 2020

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Schlittschuhspaß für Groß und Klein: Der Stadtmarketingverein ist mit der Resonanz auf das neue Angebot zufrieden.

Meinerzhagen - Experiment geglückt! Erstmals hatte der Stadtmarketingverein neben der Winterlounge eine Schlittschuhbahn auf dem Otto-Fuchs-Platz aufgebaut – und die Bilanz fällt positiv aus. Mit kleinen Einschränkungen.

Die Idee war da – doch die Umsetzung schwierig: Was sonst vor allem aus größeren Städten bekannt ist, sollte auch in Meinerzhagen Besucher anlocken: Schlittschuhläufer gehören dort in den Innenstädten zur Vorweihnachtszeit wie Weihnachtsmarkt und Glühwein. 

Und tatsächlich gelang es den Machern vom Stadtmarketingverein, Schlittschuh-Fans auf dem Otto-Fuchs-Platz zu begeistern. Wenn auch ohne Eis, denn: ein Kunststoff ersetzte das gefrorene Wasser, simulierte aber täuschend echt das Gefühl der Schlittschuhfahrt auf eiskalter Fläche. Ein Angebot, das ankam.

"Mit der Resonanz wirklich zufrieden"

„Mit der Resonanz waren wir wirklich zufrieden“, sagte Katharina Suerbier, Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins Meinerzhagen, im Gespräch mit der MZ. Nicht nur zu den üblichen Öffnungszeiten sei die Bahn gut besucht gewesen, sondern auch zu den speziell für Schulen angebotenen Terminen. 

„Viele Klassen haben diese Tage gerne genutzt“, so Suerbier. Die (noch) recht überschaubare Fläche von 120 Quadratmetern habe auch ganze Klassen mit 30 Kindern genug Platz zum Schlittschuhfahren geboten, ist die Stadtmarketing-Geschäftsführerin überzeugt. 

"Wir wollen langsam wachsen"

„Natürlich kann man auch größere Flächen anbieten. Wir wollen aber langsam wachsen. Das halte ich für gesünder als gleich eine große Fläche vorzuhalten, die dann vielleicht von nur drei, vier Leuten genutzt wird.“ Doch es waren mehr, obwohl die Rahmenbedingungen nicht immer die besten waren. „Es waren einige wirklich verregnete Tage bei, sodass wir zum Beispiel die Eisdisco nicht nur am letzten Freitag, sondern auch am Samstag angeboten haben“, sagte Suerbier. 

Dennoch sei man zufrieden. „Die Tendenz ist da: Wir würden das gerne noch mal so anbieten.“ Dann aber hoffentlich mit (noch) mehr Helfern als zuletzt. „So ein Angebot steht und fällt mit der personellen Ausstattung. Da sind wir auf Helfer von Vereinen und Mitgliedern einfach angewiesen.“ 

Dank an Vereine

Dankbar ist Suerbier dabei unter anderem für die engagierten Helfer des RSV Meinerzhagen, des Kindergartens Farbenspiel, des MBC Kierspe, des Kleingartenvereins und des Fanfarenzugs, die die Verleihstation betreuten. „Darüber hinaus braucht man aber auch Leute zum Auf- und Abbauen.“ 

Der feste Wunsch nach einer Neuauflage von Winterlounge nebst Schlittschuhspaß besteht indes. Denn auch die Lounge sei allem Regen zum Trotz gut angekommen. „Das Fazit fällt also sehr gut aus“, resümiert Katharina Suerbier die neun Tage vom 7. bis 15. Dezember. Fortsetzung? Folgt bestimmt.

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