Historische Traktoren locken Besucher an

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Entspannung gab es für den Vorsitzenden Björn Imig am Sonntag lediglich bei kleinen Ausfahrten. Ansonsten war viel Arbeit für ihn und seine Kollegen angesagt, für die sie aber durch zahlreichen Besuch aus nah und fern entschädigt wurden.

Valbert - „Das war ein Andrang, mit dem wir so nicht gerechnet hätten. Wir danken allen Treckerfreunden, die sich auf den Weg zu uns gemacht haben“. Bei diesen Worten von Björn Imig und Andreas Schulte, konnte man so richtig die Freude über die gelungene Veranstaltung am Sonntag heraushören.

Von Jochen Helmecke

Die beiden Vereinsmitglieder der hatten mit ihren Mitstreitern einiges rund um die Ebbehalle in Valbert auf die Beine und vor allen Dingen auf „grobstolliges Profil“ gestellt. Mehr als 100 Fahrzeuge waren mit ihren stolzen Eigentümern gekommen, um den Besuchern der Veranstaltung die historischen Landmaschinen zu präsentieren.

Aber auch an die jüngsten „Treckerfans“ hatten die Organisatoren gedacht. Ein abgesteckter Parcours forderte den jungen Fahrern viel Geschick beim Umgang mit ihren Fahrzeugen ab.

Leckere Grillspezialitäten und Kuchen gehörten neben den erfrischenden Getränken und dem obligatorischen Kaffee zur Grundversorgung der Besucher. Die waren zeitweilig indes so zahlreich anwesend, dass es nur im Gänsemarsch von einem Traktor zum anderen ging.

Interessant waren auch die historischen Landmaschinen, die als Leihgabe der Schlepperfreunde des Märkischen Kreises um die Ebbehalle verteilt waren. Zubehör, Ersatzteile und auch Modelltraktoren rundeten das Angebot ab.

Treffen "alter Schätzchen" an der Ebbehalle

Hanomag, Lanz, Deutz, Eicher, Schlüter, Hatz, Allgrier, Fendt, Unimog! Die „Liste“ der ausgestellten Fahrzeuge, ließ keine Wünsche eines Treckerfreundes offen.

Während einige von ihnen schon frisch herausgeputzt auf ihrem Austellungsplatz standen, sah man anderen den „dringenden“ Restaurierungsbedarf deutlich an.

Aber gerade diese Herausforderung ist es wohl, was den Reiz des „Treckerhobbys“ ausmacht.

Auffallend am Sonntag: Sowohl Alt wie Jung ist an den Maschinen interessiert. Vielleicht ist es ja die noch „erkennbare Technik“ ein Grund dafür. Denn bei unseren heutigen Alltagsgefährten ist ja davon fast nur noch eine „blinkende und piepsende“ Ausstattung übrig geblieben.

Wie ihre „Artgenossen“ in anderen Vereinen, würden sich auch die über einen Mitgliederzuwachs freuen. Ein eigenes Fahrzeug, ist hierfür nicht erforderlich, da es am Vereinsfuhrpark immer genug zu schrauben gibt.

Und wenn dann nach getaner Arbeit eine „kleine oder größere“ Ausfahrt ansteht, ist der Spaß am Hobby nicht mehr zu überbieten.

Informationen über die gibt es im Internet unter http://www.schlepperfreunde-ihnetal.de/index.html.

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