Schlaglöcher in Meinerzhagen werden geflickt

Schlaglochflicken im Akkord: Mitarbeiter des Baubetriebshofs bei der Arbeit in der Hochstraße. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Die Schlaglochbeseitigung nach einem weiteren strengen, diesmal auch besonders langen Winter hat in Meinerzhagen zurzeit absoluten Vorrang. Viel ist schon geschehen, vieles bleibt noch zu tun.

„Rund 260 Kilometer lang ist immerhin unser Straßen- und Wegenetz“, zeigt Baudezernent Gerd Schriever im Gespräch mit der Meinerzhagener Zeitung auf.

Dabei ist klar: Flicken ist letztlich keine dauerhafte Lösung des Problems. Deshalb wird, wann immer es im Stadtgebiet zum Beispiel größere Kanalbaumaßnahmen anstehen, möglichst parallel dazu auch umfassend saniert. Aktuell ist das zum Beispiel im Bereich Siepener Weg der Fall.

Die Finanzmittel sind zwar auch in Meinerzhagen deutlich knapper geworden. Aber noch ist die Situation ungleich günstiger als in vielen anderen Kommunen. So wurde jetzt in Halver beispielsweise eine Straße komplett gesperrt, weil sie sich in desolatem Zustand befindet, es aber momentan kein Geld für die nötige Reparatur gibt. Meinerzhagen gibt in diesem Jahr für die Straßenunterhaltung die beachtliche Summe von 1,360 Millionen Euro aus. Davon entfallen 250 000 Euro auf umfassende Deckenerneuerungen.

Den Großteil der Ausgaben machen dagegen die Reparaturen aus. Die werden angesichts des nach diesem Winter besonders großen Schadensbildes im Stadtgebiet bis weit in den Sommer hinein gehen. „Wir setzen beim Baubetriebshof der Stadt hier besondere Prioritäten. Andere Arbeiten, wie zum Beispiel die Grünanlagenpflege, müssen zwangsläufig diesmal etwas zurückstehen“, schildert Schriever. Aktuell wurden bereits besonders stark befahrene Straßen im Innenstadtbereich, so zum Beispiel die Birkeshöhstraße und die Kampstraße, repariert. Auch Valbert kommt noch an die Reihe. ▪ -fe

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