Sanierung im Valberter Freibad

Beckenkopf muss erneuert werden

Beckenkopf mit Rand und Rinne im Freibad Valbert
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Der bisherige Kopf nebst Rand und Abflussrinne und darauf liegend die Elemente der neuen Variante.

Eine Investition ins Valberter Freibad ist unumgängliche, um langfristig den Schwimmbetrieb zu sichern. 

Valbert - Was lange währt, wird endlich gut – bei der notwendigen Sanierung des Beckenkopfes im Valberter Freibad könnte dieses Sprichwort in Kürze zutreffen.

In der nächsten Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses, der ersten nach der Kommunalwahl im September, steht die Auftragsvergabe für die Sanierungsarbeiten auf dem Plan. Verständlich das sich die Zahl der Bewerber dabei nicht in üblichem Umfang anderer städtischer Maßnahmen darstellt. Zu speziell, zu vielschichtig ist das Thema Bäder. Egal ob beim Neubau, der Umgestaltung oder der Sanierung bestehender Anlagen. Gerade bei Letzterer immer ein Aspekt: Die energetische Optimierung. Gerade dabei hat man in den vergangenen rund zehn Jahren in Valbert viel getan. Beispielhaft die zuletzt vorgenommene Erneuerung der Absorberanlage zur Wassererwärmung.

Im Untergrund gab der Beton mehr und mehr nach. Zwischenzeitlich half nur das stückweise Austauschen oder „Nachkleben“ der Fliesen. Kein akzeptabler Dauerzustand.

Für die nun anstehende Erneuerung des maroden Beckenkopfes suchte man vonseiten der Stadt umfänglich nach der „besten“ Lösung. Vom einfachen Austausch der Fliesen nach vorherigem Behandeln des Untergrundes, über das Absägen beziehungsweise Abtrennen und Erneuern durch Betonieren, bis hin zur nun favorisierten Lösung. Bei der werden vorgefertigte Betonteile, welche mit einer Kunststofffolie versehen sind, eingesetzt.

Notwendigerweise wird zuvor der alte Beckenkopf abgebrochen. Der Ansatz der neuen Elemente erfolgt an den vorhandenen Fliesen, Teilbereiche werden entsprechend angepasst. Erneuert werden ebenfalls die Rollroste der Abflussrinnen.

Stellenweise wird es nach der Fertigstellung, so sie denn tatsächlich nach positivem Votum erfolgen kann, auch Absperrbänder geben. Diese regeln zum Becken hin den Einstieg und sollen nebenbei auch für mehr Sicherheit am Beckenrand sorgen.

Zumindest der Abbruch des Beckenkopfes konnte noch in diesem Jahr erfolgen. Die Fertigstellung erfolgt im Frühjahr kommenden Jahres. Der Investitionsaufwand aus dem städtischen Etat liegt bei über 100 000 Euro.

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