Untergrund bremst Modernisierung

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Derzeit gleicht die Minigolf-Anlage einem Trümmerfeld. Dort sollen aber spätestens mit Beginn der Sommerferien wieder die kleinen Bälle rollen.

Meinerzhagen - Freunde des Minigolf-Sports brauchen den Weg zur Anlage am Freibad derzeit gar nicht erst anzutreten: Die alten Bahnen wurden abgerissen, große Löcher klaffen im Untergrund – sie sollen Platz für die neuen Spielbahnen bieten. Etwa 60 000 Euro wollte sich die Stadt die zuvor in den Gremien angekündigte Modernisierung kosten lassen. Jetzt wird das Projekt am Ende wohl mehr als 80 000 Euro kosten, wie Friedrich Rothaar auf Anfrage der MZ erklärte.

„Nachdem die Bahnen entfernt wurden, stellte das ausführende Unternehmen fest, dass der komplette Unterbau zu schlecht ist, um dort einfach neue Bahnen zu verlegen. Der Untergrund muss nun komplett ausgeschachtet werden“, erklärt Rothaar. In der Folge muss die alte Pflaster-Umrandung komplett entfernt werden. „Da lohnt sich gleich die Verlegung neuer Pflastersteine“, sagt der Sachbereichsleiter „Stadtplanung“. Die dafür notwendigen zusätzlichen Mittel seien nach Absprache mit der Kämmerei durch Einsparungen verfügbar, so Friedrich Rothaar weiter.

Am Montag sollte zunächst eine Tiefbaufirma zur Ausschachtung anrücken – nur das Wetter spielte nicht mit. In etwa zwei Wochen hofft die Stadt dann auf die neuen Minigolf-Bahnen, die derzeit noch produziert würden. „Einen Liefertermin haben wir aber noch nicht“, sagt Rothaar, der aber weiterhin davon ausgeht, die Anlage am Freibad spätestens mit Beginn der Sommerferien in der zweiten Juli-Woche wieder eröffnen zu können. - zach

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