L 709: Erste Bauabschnitt der Sanierung im Zeitplan

Bis nach Krummenerl geht der erste Bauabschnitt, welcher an der Kreuzung zur L 539 in Österfeld beginnt. Etwa die Hälfte davon muss nur abgefräst werden.

Österfeld - „Ein erheblicher Teil der maroden Fahrbahnoberfläche ist schon abgefräst. Dies ist ein Bereich, in dem ein kompletter Ausbau vorgesehen ist“. Mit diesen Worten beschreibt Bauleiter Thomas Hochstein vor Ort auf der Baustelle den aktuellen Stand der Sanierung der Landstraße L 709 zwischen Krummenerl und Österfeld – dem ersten Bauabschnitt auf der Landstraße.

Dabei richtet sich der Blick des Mitarbeiters der Firma Franz Trippe auf den Bagger in seiner unmittelbaren Nähe. Mit ihm wird derzeit der alte Straßenaufbau über einem Bachdurchlass und die Asphaltschicht auf der daneben liegenden Brücke entfernt. Gemeinsam mit den Tiefbauunternehmen König und Koch soll die Arbeitsgemeinschaft für den Landesbetrieb Straßen.NRW die notwendige Sanierung der L 709 vornehmen.

Zusammen mit dem zweiten Abschnitt von Krummenerl bis zum Ortseingang von Hunswinkel beträgt die Strecke rund sieben Kilometer. Insgesamt sind dafür rund 3,5 Millionen Euro vorgesehen. Nicht nur die Kosten für die Straße selbst stecken in diesem Betrag. Vielmehr werden auch die Schutzplanken komplett erneuert.

Für den ersten Bauabschnitt waren acht Wochen als Bauzeit vorgesehen, in denen unter Vollsperrung gearbeitet werden kann. Der zweite Bauabschnitt vom Ortsausgang Hunswinkel in Richtung Steinbruch sollte direkt anschließend in Angriff genommen werden. Dieser Plan ist jetzt allerdings nicht mehr aktuell, denn: „Wir haben auch aufgrund der vielen, dringenden Arbeiten in den insgesamt von uns betreuten 42 Kommunen, in denen sich unsere Straßen befinden, etwas umplanen müssen“, erläutert Eberhard Zimmerschied, Abteilungsleiter bei der Regionalniederlassung Südwestfalen, im Gespräch mit der MZ.

Dabei macht er deutlich, dass mit der jetzt auf das kommende Jahr vorgesehenen Verschiebung für den zweiten Abschnitt keineswegs die Dringlichkeit der Maßnahme infrage gestellt werde. „Die in diesem Jahr aufgestockten Mittel von insgesamt rund 21 Millionen reichen längst nicht für alle Projekte. Mit dem ersten Bauabschnitt fließen allerdings davon alleine rund zehn Prozent nach Meinerzhagen“.

Mit mehr Geld wäre in diesem Jahr auch eine weitere marode Straße saniert worden. In die alljährlich aufgestellte Prioritätenliste des Landesbetriebes wurde sie schon im vergangenen Jahr dementsprechend aufgenommen: Der sogenannte „Mittellandkanal“, die Landstraße 708 zwischen dem Abzweig Wormgermühle bis zur Abzweigung Eseloh, sollte eine neue Fahrbahndecke bekommen. Daraus wird es allerdings dem Vernehmen nach in diesem Jahr nichts. Und ob es letztendlich im kommenden Jahr dort mit den Arbeiten losgehen kann, ist zurzeit noch ungewiss.

Nicht nur Bereitstellung des Geldes bildet hierbei einen Entscheidungsfaktor. Vielmehr wird die Strecke auch zeitweise als Umleitung während der Arbeiten am zweiten Bauabschnitt der Landstraße 709 benötigt. Zum Erhalt der Verkehrssicherheit wird die zuständige Straßenmeisterei sich zwischenzeitlich um die „gröbsten“ Schlaglöcher kümmern. Als „Rüttelpiste“, wird die Strecke aber wohl noch einige Zeit zu Verfügung stehen.

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