Sanierung Hauptstraße, Teil zwei

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An der Ecke Prumbomweg stoßen das sanierte und das noch nicht fertige Teilstück zusammen. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Eigentlich wollte die Gummersbacher Tiefbaufirma Horst Klapp ab dem kommenden Montag, 25. Juni, mit dem zweiten Bauabschnitt der Arbeiten zur Sanierung der Hauptstraße beginnen. Neuer Termin ist jetzt allerdings der 2. Juli.

Das Unternehmen hatte bereits die Arbeiten am ersten Bauabschnitt, von der Einmündung an der Stadthalle bis zur Einmündung Prumbomweg, ausgeführt und stellte diesen Anfang November letzten Jahres fertig.

Nunmehr sollte das restliche Straßenstück bis zur Krim in Angriff genommen werden. „Wir haben den Plan, mit der Maßnahme am 25. Juni zu beginnen und wollen bis Anfang/Mitte November alles erledigt haben“, so Markus Schade vom Tiefbauamt der Stadt noch in der vorigen Woche auf Nachfrage der MZ.

Für diesen Zeitraum wäre es auch wieder erforderlich, den Linienbusverkehr umzuleiten. Die hierfür notwendigen Pläne liegen genauso auf dem Tisch wie die „verkehrlichen Anordnungen“. Kernpunkt hierbei (wie im letzten Jahr), die Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung in Richtung Gerichtsstraße/Krim. Der vorgesehene Baubeginn lässt allerdings noch auf sich warten.

Auf Nachfrage der MZ erläuterte der zuständigen Bauleiter Klaus Klapp den Hauptgrund für die Verzögerung. „Leider hatten wir bei einer anderen Baustelle personelle Probleme, so dass eine Baukolonne länger als geplant dort im Einsatz war“.

Nach eingehender Beratung mit der Stadt ist nunmehr ein neuer Zeitplan aufgestellt. Dieser sieht eine Baustelleneinrichtung ab dem 2. Juli vor. „Wir gehen davon aus, dass sich die Startverzögerung nicht auf das angepeilte Ende der Maßnahme auswirkt. Wenn die Witterung es zulässt, wollen wir spätestens Mitte November fertig sein“, so Klaus Klapp zum „neuen Terminplan“ der Bauarbeiten. Auf diesem steht auch ein wichtiger Fakt, der auf Anordnung der Stadt unbedingt erfüllt werden muss. Während des Meinerzhagener Schützenfestes (4. bis 6. August) muss die Hauptstraße für die Umzüge der Blaukittel und deren Zuschauer frei sein.

Um den Kunden der Geschäfte und Dienstleister während der anstehenden Arbeiten so wenig Einschränkungen wie nötig zuzumuten, wird wieder eine „Wanderbaustelle“ eingerichtet. Dabei wird die Hauptstraße in Abschnitten von jeweils rund 50 Metern in Angriff genommen. Hierdurch sollen besonders der Lieferverkehr und die „Kurzparker“ weiterhin in der Nähe der Geschäfte halten können.

Schwerpunkte der anstehenden Sanierung sind die Fahrbahnbankette (Gehwege) und die Entwässerungsrinnen am Rand der Straße. Der Schwerlastverkehr und die Busse haben dem dort vorhandenen Naturmaterial arg zugesetzt. In den vergangenen Jahren mussten zahlreiche schadhafte Stellen provisorisch mit Asphalt verfüllt werden, um Stolperfallen zu beseitigen. Das Erscheinungsbild der Hauptgeschäftsstraße der Volmestadt wurde mit den Jahren zunehmend unansehnlicher und glich mehr und mehr einem „Flickenteppich“.

Neue und belastbarere Betonsteine, ähnlich wie an der Gerichtsstraße, sollen die Straßenränder nun deutlich haltbarer machen und ansehnlicher gestalten. Zusätzlich wird die mit Rissen übersäte Straßendecke saniert. Hierfür wird es nach derzeitiger Planung auch wieder einen „Sonntags- und/oder Abendeinsatz“ geben, um die Störungen einer dann notwendigen Vollsperrung für die Anlieger so weit wie möglich zu reduzieren. Komplettiert wird das „Sanierungspaket“ durch Arbeiten am Entwässerungskanal. Er ist – wie die durchgeführten, aufwendigen Untersuchungen im letzten Jahr ergaben – an einigen Stellen schadhaft.

Zusammen mit den Arbeiten an den Versorgungsleitungen und neu einzubauenden Leerrohren für Medien- und Telekommunikation, gibt es also einiges zu tun.

Die geplanten Kosten für den zweiten Bauabschnitt liegen bei rund 200 000 €uro.

Rechnet man die des ersten Abschnittes hinzu wurden bzw. werden etwa eine halbe Million Euro aus dem Stadtsäckel verbaut. Ansprechpartner der Stadt für die Bürger bei Problemen, Fragen oder Anregungen im Zusammenhang mit der Maßnahme, ist Markus Schade, Telefon 77 186. ▪ jjh

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