Biggedamm wieder auf "normalem Weg" begehbar

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Auch am Damm des Vorbeckens in Kessenhammer ist die Deckschicht jetzt wieder für die nächsten Jahre gerüstet. Hier fehlt im Moment noch das Geländer. Es soll kurzfristig montiert und dann der Weg auch dort freigegeben werden.

Biggesee - Seit Montagnachmittag sind die Absperrungen am Biggedamm abgeräumt und Fußgänger und Radfahrer können wieder auf dem „normalen Weg“ über die Dammkrone ihre Touren an und um die Talsperre durchführen. Und diese Gelegenheit, die während der rund fünf monatigen Bauphase nicht vorhanden war, nutzten bereits am nächsten Tag zahlreiche Personen.

Beim Pressetermin mit dem Projektleiter Stefan Klahn und Betriebsleiter Ralf Stötzel (beide vom Ruhrverband) gab es dann auch gleich ein dickes Lob eines Wanderers für die rund 6,5 Millionen teure Maßnahme: „Es ist schön geworden, besonders mit dem Geländer und den Aussichtsplattformen.“ Diese wurden am Biggedamm etwas vergrößert und das auf der Seeseite neu aufgebaute Geländer um sie herumgeführt. Zudem sollen die beiden Plattformen oberhalb der Dammkrone erhalten bleiben. Sie waren für die Bauzeit angelegt worden, um den Besuchern einen guten Ein- und Ausblick auf die laufenden Arbeiten zu geben.

„Wir sind nicht nur im gesteckten Zeitrahmen geblieben, sondern konnten auch den Kostenansatz einhalten“, erläutert ein sichtlich entspannter Stefan Klahn.

Dazu zählte nicht nur das Aufbringen der neuen Asphaltschichten am Hauptdamm, sondern auch die neue Abdichtung in gleicher Bauweise am Vorbecken in Kessenhammer sowie die Arbeiten an den Wegen auf den Dammkronen, den neuen Absturzsicherungen, Nebenflächen und Bepflanzungen, die zum Teil noch in diesem Jahr oder im nächsten Frühjahr erfolgen sollen. Dabei wird es auf dem Hauptdamm zur Seeseite keine durchgehende Hecke mehr geben. Vielmehr sollen kleinere „Heckenstücke“ den optischen Eindruck des neuen Geländers noch verbessern, aber auch den ungehinderten Ausblick ermöglichen. „Wir werden noch Markierungen der Fußwege in den Kreuzungspunkten aufbringen, damit in benutzerstarken Zeiten an die gegenseitige Rücksichtnahme erinnert wird“, so Betriebsleiter Ralf Stötzel. Eine sicherlich sinnvolle Maßnahme, teilen sich doch die unterschiedlichsten „Nutzerarten“ vom Radfahrer, Skater, Jogger bis zum „normalen“ Spaziergänger die Flächen.

Während der jetzt noch ausstehenden kleineren Restarbeiten könne es kurzzeitig nochmals zu einer Sperrung des Weges über den Damm kommen. Die bisher nutzbaren Umleitungen bleiben so lange erhalten. Ein wenig Geduld ist allerdings noch in Kessenhammer angesagt. Dort wurde das neue Geländer noch nicht montiert, da man dem Hauptdamm den Vorrang gegeben hat. In gut zwei Wochen soll aber auch dort alles fertig sein. „Aufgestaut ist das Vorbecken schon und auch die Talsperre selbst wird seit Ende August schon wieder angestaut“, so Stefan Klahn.

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