Sängerinnen und Sänger begrüßen den Herbst

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Vier Musiker begleiteten die Sängerinnen und Sänger auf dem Akkordeon- und der Mundharmonika. ▪

MÜHLHOFE ▪ Voll besetzt war am Freitagabend wieder der erste Stock der Knochenmühle. Mindestens 60 Sängerinnen und Sänger hatten sich eingefunden, um den Herbst mit einem Ständchen zu begrüßen.

Vorher gab es aber erst einmal zur Stärkung eine deftige Erbsensuppe mit Mettwurst, die sich die Gäste gemeinsam schmecken ließen. Sie wurde von sechs rührigen Damen serviert, die sich an diesem Abend auch weiterhin um das leibliche Wohl der Besucher kümmerten, Tassen und Becher füllten. Das ursprünglich geplante Grünkohlessen hatte ausfallen müssen, denn der Frost, den der Kohl ja bekanntlich braucht, um sein ganzes Aroma zu entfalten, ist bisher ausgeblieben. Doch angesichts der milden, sonnigen Oktobertage mit denen dieser Herbst aufwartete, fiel der Verzicht nicht schwer.

Bunte Wälder, abgeerntete Felder, dunkler werdene Tage, stürmischer Wind - in vielen Volksliedern wird die herbstliche Jahreszeit besungen. Eine Zeit, die ganz besonders zum Wandern einlädt. Und deshalb wurden auch einige Wanderlieder angestimmt. Textbücher wie die „Mundorgel“ oder „Der fröhliche Wanderer“ waren ausgelegt, doch viele wußten die Worte auch noch auswendig. Wilfried Schmidt begleitete den Gesang auf dem Akkordeon, und auch das Mundharmonika-Trio mit Alfred Pilch, Herbert Knabe ud Kurt Grabs war wieder mit von der Partie. Selbstgeschriebene Geschichten und Gedichte wurden von Christa Hofer vorgetragen und auch Edelgard von Hagen hatte wieder Erzählungen und Poesie zum Herbst mitgebracht. ▪ luka

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