Ruven Dru überzeugt auf der TuS-Kleinkunstbühne

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Meinerzhagen - Mit Ruven Dru aus Braunschweig gastierte am Samstagabend ein sympathischer junger Musiker auf der TuS-Kleinkunstbühne an der Genkeler Straße. Zu hören gab es poppig-alternativen Singer-/Songwriter-Folk mit viel Seele und Herz. Ruven Dru machte im Rahmen einer Mini-Wochenendtournee Station in Meinerzhagen und freute sich sichtlich über das zahlreich erschienene Publikum.

 „Gestern in Braunfels bei Gießen waren es kaum mehr als zehn Gäste – da ist der Zuspruch hier schon etwas Besonderes“, lobte der Künstler das ihm in der Volmestadt entgegengebrachte Interesse – zumal sich im Zuschauerraum der Kleinkunstbühne interessierte Musikfreunde aus allen Altersgruppen eingefunden hatten.

 Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden TuS-Vorsitzenden und Programm-Macher Christian Schmitt startete Ruven Dru mit einem selbstgeschriebenen Lied im klassischen Folk-Stil. Schon das nächste Stück klang ganz anders: Der vielseitige Musiker zauberte dazu mit seiner Loop-Station bunte Melodienphrasen, mit denen er in Folge seine Songs immer wieder unterlegte – sei es durch einfache Schlagzeugbegleitung oder durch atmosphärische Klang-Collagen. Diese über den klassischen Singer-/Songwriter-Vortrag hinausgehende Technik gab Einblick in den weiten musikalischen Kosmos, in dem sich der Künstler bewegt. 

Aufgewachsen in einer sehr musikalischen Familie, startet der Braunschweiger im Alter von acht Jahren nicht wie viele andere mit der Gitarre, sondern mit dem Schlagzeug. Später wechselte er zu Keyboard und Klavier und widmete sich erst danach der Gitarre. Nach dem Beginn in einer Band entwickelte Timon Misselhorn – so der bürgerliche Name des Künstlers – sein Projekt Ruven Dru. Viel „Herz und Kopf“ packt der Musiker in seine meist englischen Texte, mit denen er sich laut eigener Aussage stark identifiziert. Die Musik dazu ist mal gefühlsbetont und melancholisch, dann aber auch wieder kraftvoll und eingängig. Kein Wunder also, dass auch die auf der Bühne bereitstehende E-Gitarre eingesetzt wurde. 

Das besondere Musikkonzept hat in diesem Jahr schon einige Anerkennung erfahren: Timo Misselhorn gewann im Februar einen Musikwettbewerb in Lingen und war vor kurzem bei der Local Heroes-Vorentscheidung in Braunschweig ganz vorne mit dabei. Und auch im Programm der TuS-Kleinkunstbühne war sein Auftritt eine willkommene und vom Publikum entsprechend honorierte musikalische Bereicherung.

 Nun geht es im Haus Genkeler Straße 24 am 15. Dezember mit dem „Silvester-Krimi“ von Martina Schnerr-Bille weiter. Am 23. Dezember gibt es zum Jahresabschluss die Weihnachtslesung – Einlass ist jeweils um 20 Uhr, Programmbeginn um 20.30 Uhr.

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