„Runder Tisch“ zur Flüchtlingssituation

Rolf Puschkarsky, der Vorsitzende des Sozialen Bürgerzentrums „Mittendrin“, informiert, dass der „Runde Tisch“ zusammenkommen wolle, um über die Flüchtlingssituation zu sprechen.

Meinerzhagen - Eine „Kultur der Wertschätzung und der Aufnahmebereitschaft“ wünscht sich Rolf Puschkarsky, der Vorsitzende des Sozialen Bürgerzentrums „Mittendrin“, und spricht damit die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Meinerzhagen an.

Von Simone Benninghaus

Bereits im Vorfeld der Diskussion um die Flüchtlingsunterkunft an der Immecker Straße hätten sich die Verantwortlichen des „Mittendrin“ getroffen, um sich „um die weitere Vorgehensweise im Umgang mit der unbefriedigenden Situation“ zu kümmern. Dabei hätten sich die Verantwortlichen des „Runden Tisches“ verständigt, das Gremium für Donnerstag, 27. November, um 19 Uhr ins Bürgerzentrum einzuladen.

Seit 2007 gibt es in Meinerzhagen den so genannten „Runden Tisch“ der sich mit aktuellen Problemen im Hinblick auf soziale Veränderungen und Herausforderungen beschäftigt. „Aus den Überlegungen und Beratungen seinerzeit entstand das heutige Soziale Bürgerzentrum“, erinnert der „Mittendrin“-Vorsitzende Rolf Puschkarsky.

In seiner Ausrichtung sei das „Mittendrin“ eine Anlaufstelle für Menschen in Not. Daher habe man nun auch den Aufruf für Spenden für die betroffenen Menschen gestartet. Die Angebote des „Mittendrin“ belaufen sich zur Zeit in der Bereitstellung von Kleidung und der Möglichkeit, kostenlos die Einrichtung zu nutzen (Frühstück und Mittagessen nach Absprache mit dem Sozialamt).

 „An dieser Stelle einen herzlichen Dank für die vielen Groß- und Kleinspenden, die in den letzten Tagen zur Verfügung gestellt wurden“, so Puschkarsky. Dass das Angebot nicht ausreiche, sei verständlich, so der Vorsitzende. Ein weiterer Schritt sei die Zusammenkunft des „Runden Tisches“.

Eingebunden sind hier zur Zeit die Evangelische Kirchengemeinden Meinerzhagen und Valbert, die Katholische Kirchengemeinde mit der Caritas, die Freie Evangelische Gemeinde, die Baptisten Brüdergemeinde e.V. Meinerzhagen, Beethovenstraße, das Deutsche Rote Kreuz, der Moscheeverein Meinerzhagen, die Arbeiterwohlfahrt Meinerzhagen und die Stadt Meinerzhagen. Eingeladen zum Treffen Ende November sind neben den Vertretern der Mitglieder auch Vertreter der Vereine „und alle diejenigen, denen die momentane Problematik wichtig ist“, so Puschkarsky.

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