Ruhige Einsatzübung im Gewerbegebiet Grünewald

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Eine Übung rief die Feuerwehr ins Gewerbegebiet Grünewald. 

Meinerzhagen – Kein Sirenenalarm, keine Sondersignale und kein zentraler Bereitstellungsraum: Die Einsatzübung der Stadtwehr auf dem Gelände der neuen Oberflächenveredelung der Firma Fuchs im Gewerbegebiet Grünewald lief am Samstagnachmittag auf ganz leisen Sohlen ab.

Am lautesten und bis zur Straße zu hören war nur das Signal der im Betrieb ausgelösten Brandmeldeanlage. Schon kurz danach verließen die wenigen Mitarbeiter das Gebäude und warteten an der Sammelstelle auf die Feuerwehr. 

Angenommen wurde laut Stadtbrandmeister Thomas Decker ein Gebäudebrand. Das Schadensszenario sah vor, vier vermisste Personen zu finden. Zugleich galt es, mit viel Löschwasser die Ausbreitung des in einem Gebäudeteil lokalisierten Brandes zu verhindern. Mit jeweils zwei Einsatzfahrzeugen rückten die vier Meinerzhagener Löschzüge zeitversetzt an, Zum Einsatz kam auch die Drehleiter. 

Koordiniert wurde der Übungsablauf aus dem Einsatzleitwagen heraus. Oberbrandmeister Jan Sinderhauf und Brandinspektor Tobias Schuster hatten zusammen mit Mitarbeitern der Firma Fuchs die Übung vorbereitet. Ziel war die schnelle Bereitstellung von großen Mengen an Löschwasser. Das musste vor allem aus den vorhandenen Hydranten kommen. Daher sorgten die Meinerzhagener Stadtwerke am Samstag ab 14.30 Uhr eine gute Stunde lang für „reichlich Druck“ im noch jungen Wasserrohrnetz des neuen Gewerbegebiets. 

Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Berkenkopf und sein Team waren vor Ort, um sich von der funktionierenden Löschwasserversorgung zu überzeugen. Nach etwas mehr als einer Stunde war die Übung im hinteren Teil des neuen Fuchs-Betriebsgeländes beendet. Zur Aufarbeitung des Einsatzablaufs und zum Ausklang kamen die Wehrleute im Anschluss daran im Gerätehaus in Willertshagen zusammen.

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