Der Zug zum Zoch: Jecken reisen nach Köln

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Mit der RB 25 fuhren auch diese beiden „Früchtchen“ Rosenmontag in den Karnevals-Hotspot Köln. In den Scheiben des „Narren-Expresses“ spiegelt sich der Meinerzhagener Bahnhof.

Meinerzhagen - „Dr Zoch kütt“ hieß es Rosenmontag auch in Meinerzhagen. Der bestand aus vier roten Wagen, fuhr um kurz vor 10 Uhr ein auf Gleis eins – und etwa 40 bestens gelaunte Jecken enterten die Waggons.

Wenn der Karneval nicht zu den Südwestfalen kommt, fahren ihm die heimischen Narren eben hinterher. So wie am Rosenmontag, als sich eine große Gruppe bunt kostümierter Karnevalisten am Vormittag mit der Regionalbahn 25 auf den Weg nach Köln machte.

Piraten, eine Hogwarts-Schülerin, ein dem Laufstall längst entwachsenes Baby mit Schnuller und rosa Riesen-Strampler, Erdbeeren, Zigeuner, Tiger, FC-Fans, Mexikaner und Piraten hatten sich am Bahnhof versammelt – sie alle fieberten dem legendären Kölner Straßenkarneval entgegen. Und bereits in der Volmestadt war die Stimmung prächtig.

Als der Zug zum Zoch sich um 10.05 Uhr in Bewegung setzte, waren die Meinerzhagener unter den Fahrgästen noch nicht einmal in der Überzahl. Viele Kiersper hatten sich aufgemacht, um die noch recht neue Zugverbindung in die Domstadt zu nutzen. Und auch Attendorner hatten sich eingefunden, um bequem nach Köln zu reisen. So wie Familie Klein – Vater Andreas, Mutter Monika-Marie und Tochter Stephanie. Die drei Jecken aus dem Kreis Olpe hätten in ihrem Outfit auch auf die Südtribüne des Rhein-Energie-Stadions gepasst. Als bekennende Fans des „Effzeh“ war die Wahl ihrer „Kostüme“ für sie keine Frage: Trikot, Schal, Käppi – und das alles in Rot-Weiß. Der Stimmung nach zu urteilen, drückte bei den Kleins auch die jüngste 1:3-Niederlage in Leipzig nicht mehr auf die Stimmung. „Und in Meinerzhagen haben wir jetzt den optimalen Jecken-Bahnhof in der Nähe. „Wir haben rot-weißes Blut, lieben den Kölner Karneval und jetzt können wir sogar auf’m Zuch zum Zoch kommen“, lachte Andreas Klein.

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