Rinkscheider Schützen freuen sich auf die Party

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Der geschäftsführende Vorstand des Schieß- und Schützenvereines Rinkscheid. ▪

RINKSCHEID ▪ Die Temperaturen klettern weit über die Null-Grad-Marke, ein Hauch von Frühling liegt in der Luft.

Wer den demnächst zünftig begrüßen möchte, sollte sich schon einmal Samstag den 26. März freihalten. Dann steigt in der Rinkscheider Mehrzweckhalle wie gewohnt eine rauschende Frühlingsparty mit viel Live-Musik. Veranstalter sind wie immer die Rinkscheider Schützen.

„Wie im letzten Jahr wird die Wendener Cover-Band Seven Up für Stimmung sorgen“, berichtete der Vorsitzende des Schieß- und Schützenvereins, Carsten Hoff, am Freitagabend bei der Generalversammlung. In gewohnter Manier übernehme die Feuerwehr die Bewirtung der Gäste. Das Rinkscheider Schützenfest fällt auf den 18. und 19. Juni. Zwei Neuerungen sollen das Feste der Feste in dem kleinen Ort noch attraktiver machen: Die Jungschützen werden hinter der Halle einen Biergarten einrichten – „mit Birkengrün umrandet und mit Bierzeltgarnituren bestückt“, so Hoff. Hier wird der Wirt, der seit Jahren die Bewirtung für die Schützen übernimmt, Speisen und Getränke anbieten. Zudem erfahren die Zuschauer beim Königsvogelschießen über Lautsprecher, wer gerade anlegt. Der Vorschlag, eine Videoübertragung einzurichten, wird auf seine Umsetzbarkeit hin geprüft.

Einige Aufregung verursachte der Antrag von Lothar Budde, das Königspaar am Schützenfestsonntag künftig in Rinkscheid abzuholen. Die gesamte Schützengesellschaft nach Hösinghausen oder Valbert zu befördern, verursache hohe Kosten und führe auch dazu, dass Festplatz und Kirmes während dieser Zeit menschenleer seien. Mit einer hauchdünnen Mehrheit von nur einer Stimme entschieden die Anwesenden, alles beim Alten zu belassen. „Dennoch ist es dem jeweiligen König natürlich freigestellt, sich in Rinkscheid abholen zu lassen“, machte der Vorsitzende deutlich. Man beschloss, die Marschroute des Zuges durch den Ort noch einmal zu überdenken, um möglichst vielen Anwohnern die Gelegenheit zu geben, den Umzug zu sehen.

Kassierer Stefan Valenthorn konnte der Versammlung eine solide Kassenlage präsentieren. Das Frühlingsfest sei neben den Mitgliedsbeiträgen der wichtigste Faktor für die positive Bilanz, unterstrich er. Mit einstimmigen Ergebnissen bestätigte die Versammlung alle Vorstandsmitglieder erneut in ihren Ämtern. Lediglich der Posten des Prinzenadjutanten, den Manuel Turck kommissarisch übernommen hatte, wurde mit Christian Schulte neu besetzt.

Es gibt zwei kleinere Satzungsänderungen: Da sich das Kinderschützenfest sehr gut etabliert hat, wählten die Mitglieder einen Kinderkönigsadjutanten. Sein Name ist Niklas Ackermann. Der Form halber wurde in der Satzung die Zahl der Schießmeister und Königsadjutanten von drei auf vier angehoben, da es von beiden bereits vier gibt. Die Schützen freuen sich schon auf ihre Vereinsfahrt, die für den 15. Oktober geplant ist. Wohin es geht wird noch entschieden. ▪ ps

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