Richtfest am Prumbomweg

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Thomas Hanses, Oliver Drenkard und Erhard Pierlings (von links) beim Richtfest. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Heute wurde Richtfest an einem der größten Projekte gefeiert, das jemals unter der Regie der Meinerzhagener Baugesellschaft entstand.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 3,7 Millionen Euro wird am Prumbomweg ein Gebäudekomplex für seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen gebaut. Auch das soziale Bürgerzentrum „Mittendrin“ – jetzt noch an der Hauptstraße beheimatet – wird integriert. Vorgesehen sind in den Haus zudem medizinische und pflegerische Betreuungsangebote.

Das Gebäude wird in bis zu viergeschossiger Bauweise errichtet. Bei der Höhe erfolgt eine Abstufung, die sich dem Geländeverlauf des Prumbomwegs bis zur Hauptstraße anpasst. Es werden 21 Wohnungen, vornehmlich als Zwei- und Drei-Zimmer-Einheiten, zwischen 50 und 82 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Drei Wohnungen werden behindertengerecht angelegt. Im Erdgeschoss sind vier Gewerbeeinheiten für Arztpraxen oder ähnliches vorgesehen. Oliver Drenkard, Chef der Baugesellschaft, bezeichnete den künftigen Wohnkomfort als „herausragend“. Der erste Spatenstich erfolgte im September 2010 – bis zum April 2012 soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Zum Richtfest versammelten sich heute um 17 Uhr nicht nur Vertreter von Verwaltung, Baugesellschaft, Ratsfraktionen und Handwerksfirmen am Prumbomweg, auch Nachbarn waren gekommen. Sie alle wurden von Bürgermeister Erhard Pierlings, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Baugesellschaft ist, begrüßt. Oliver Drenkard stellte das Gebäude vor, das funktional, technisch und energetisch höchsten Ansprüchen entspreche. Ein Großteil der Wohnungen sei bereits vermietet, freute er sich. Drenkard dankte allen am Bau Beteiligten für „hervorragende, pünktliche und professionelle Arbeit“.

Dass auch die Kostenkalkulation bisher „passt“, führte der verantwortliche Architekt, Thomas Hanses, aus. Der Komplex, der beim umbauten Raum 20 Einfamilienhäusern entspreche, sei von Geometrie und Sachlichkeit geprägt, erläuterte er. Schließlich sprach Zimmermeister Marc Söllmer den Richtspruch – und zerdepperte sein Glas nach alter Tradition. ▪ beil

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