Richtfest am „Multimedicum“

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Zimmermeister Burkhard Lahme sprach vor dem Richtkranz nach altem Brauch den Richtspruch. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Der Richtkranz wurde heute über dem Rohbau des künftigen Gesundheitszentrums auf dem einstigen Groll-Grundstück an der Ecke Kapellenweg/Volmestraße hochgezogen.

Alle Beteiligten an diesem beispielhaften Projekt freuen sich über den erzielten Baufortschritt. Man liegt voll im Zeitplan. Anfang 2013 soll das „Multimedicum“, wie es die beteiligten Ärzte nennen, eröffnet werden.

Oliver Drenkard, Geschäftsführer der Meinerzhagener Baugesellschaft, in deren Regie die auf rund 3,4 Millionen Euro veranschlagte Investition läuft, begrüßte unter den zahlreichen Gästen des Richtfestes mit Claudius Bertram und Dirk Pflitsch auch zwei der künftig in diesem Gebäude praktizierenden Ärzte.

Er hob hervor, dass sich die MBG neben ihrer Kernaufgabe, der Schaffung und Weiterentwicklung von zeitgemäßem Wohnraum und Baulandflächen, zunehmend auch solchen „flankierenden Projekten“ widme, „die der besseren Gesamtfunktion von Meinerzhagen dienen und dazu beitragen, die Lebens- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt zu verbessern und nachhaltig zu erhöhen“. Das Gesundheitszentrum sei ein derartiges Projekt, das hervorragend geeignet sei, diese Aufgaben zu erfüllen. Es entstehe in stadtzentraler Lage ein qualitätsvoller und stadtbildprägender Neubau, der in seiner Bauweise, der funktionalen Gestaltung und der energetischen Ausrichtung zukunftsfähig sei und den Bedarf der hiesigen Ärzteschaft und Gesundheitsleister abdecke. Wenn das Multimedicum wie geplant Anfang des Jahres 2013 fertiggestellt sei, leiste es einen wichtigen Beitrag für die ambulante medizinische Versorgung der Bürger in der Stadt und darüber hinaus. Nicht zuletzt erhöhe das Gesundheitszentrum bedingt durch seinen innerstädtischen Standort die Frequenz an Menschen in der Innenstadt und leiste damit einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Belebung der Meinerzhagener City mit all seinen Konsequenzen.

Drenkard bedankte sich bei allen Beteiligten für das bislang gute Gelingen und die hervorragende Zusammenarbeit. Bei den Nachbarn der Großbaustelle bedankte er sich für ihr bisheriges Verständnis, wenn es einmal laut und staubig geworden sei und bat für die noch anstehende Bauphase bis zur Fertigstellung um weitere Nachsicht.

Architekt Thomas Hanses, dessen Büro Planung und Bauleitung übernommen hat, bedankte sich bei den beteiligten heimische Baufirmen Bender, Dittmann, Lahme und Sönchen für deren zuverlässigen und schlagkräftigen Einsatz und gab dann noch einige Detailerläuterungen zur architektonischen Handschrift, die dieses Gebäude prägt: Fortsetzung der städtebaulichen Straßenlinie, repräsentativer Anblick von der Volmestraße, Gebäudeausrichtung zur Fußgängerzone mit dem Ziel deren Belebung. Moderne und doch zeitlose Fassade und einigem mehr, was zur Stärkung der innerstädtischen Attraktivität beitragen werde.

Bürgermeister Erhard Pierlings, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzender der MBG, lobte in seinem Grußwort vor allem das „erfreuliche Engagement der beteiligten Ärzte“. Dass sich deren großes Engagement auch für sie selbst auszahlen werde, wünsche er ihnen ausdrücklich. Für die ärztliche Versorgung der örtlichen Region sei dieses Vorhaben eine überaus wichtige und gute Sache. ▪ -fe

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